(Universum Film / UFA / Senator) Die Hoffnungen und Erwartungen, die ich an diesen Film setzte, waren immens. Ungefähr so groß wie die Anzahl der Skeptiker, die im Vorfeld „Sakrileg“ schrieen! Schließlich entwickelte sich der Low Budget-Horrorfilm HALLOWEEN (1978) zum Publikumsliebling und Prototyp des Slasher-Films und hat in der Szene einen heiligen Status inne. 2007 wagte sich Multitalent Rob Zombie („Haus der 1000 Leichen“, „The Devil's Rejects) an den Stoff, um bewusst kein Remake, sondern seine Vision des Themas zu drehen. Dieses kleine Kunststück hat er mit Bravour gemeistert und damit selbst seine Kritiker überzeugt. Zombie greift das Gros des Plots auf, spinnt aber auch neue Handlungsstränge. Ließ das Original die Entwicklung von Maskenmann Michael Myers außen vor, widmet Zombie dem jungen Michael (diabolisch gut!) viel Zeit, um seinen ersten Mord zu begehen. Waren die Taten im Original teilweise nur „vom Hörensagen“ bekannt, wird hier das „Wie und warum“ endlich adäquat beleuchtet. Fast schon wie bei einer Charakterstudie eines Psychokillers. Und bei den Vergeltungsmaßnahmen wird schonungslos draufgehalten! Wer die bereits erwähnten Filme kennt, weiß, was ihn erwartet. Mit Hilfe einer grandiosen Schauspieler-Riege, wirklich innovativen Ideen und genügend „Gehirnfutter für Nachbetrachtungen“ ist Zombie der ganz große Wurf gelungen. Sein HALLOWEEN ist ein Geschenk an die Horror-Gemeinde und gehört in jede Sicko-Sammlung. Wer mir eine Mail mit dem Betreff „2,10 m, wortkarg und tödlich“ an zosse@stromschlag-rockt.de schickt, kann die folgenden Preise gewinnen! 2 x Steelbook des Films 2 x NUCLEAR BLAST-CD 2 x Filmplakat