(Whitefox Records) „Silence" von MURDOCK ist okay. Mehr aber auch nicht, denn das Material ragt nicht nennenswert aus der Masse des New Rock hervor. Ordentlich instrumentiert schon, denn das ist ja Grundvoraussetzung Nummero uno, um überhaupt eine Durchsetzungschance auf dem Markt zu haben. Alles Weitere fehlt hier aber. Vor allem Eigenständigkeit, die meinen Ohren völlig abgeht. Bereits vom Opener ‚Revelation’ an, plätschert jeder Song belanglos vor sich hin. Auch die Scream-Parts und die schnellen Passagen heben das Produkt nicht weiter auf ein höheres Stüfchen. Bereits bei Track vier, ‚Heroin’, fühle ich mich sogar ein wenig genervt von den Sing und Shout-Parts..... Die beiden vorletzten Tracks ‚Distance’ und ‚Parasomnia’ stechen noch mal heraus, da sie am Ende des Albums nochmals im akustischen Gewand daherkommen. Und genau hier wird deutlich, dass der Gesang ein wenig holpert und nicht ganz stimmig ist, von daher nerven die beiden Stücke nicht weniger als die restlichen acht Songs. Nein, nicht wirklich empfehlenswert meinerseits, sorry! Aber vielleicht wird es nach „Silence" ja mit dem nächsten Werk besser. Das Gesamthörbild, welches hier skizzenhaft gezeichnet wurde, wird auch nach dem zweiten Hördurchlauf kein Ölgemälde mehr. „Silence“ bleibt leider völlig auf der Strecke, denn mir fehlt alles, was auch nur im Ansatz interessant machen könnte.