(Drakkar / Sony BMG) Zwei Jahre nach „Mimic47“ hauen DIABLO endlich den Nachfolger raus. Konnte man mit Album Nummer drei, „Eternium“, sogar in die finnischen Charts eintauchen, stellt man nun mit „Icaros" den neusten (und fünften) Metal-Schlag in die Läden. Und man konnte dem stetig wachsenden Erfolg nun auch mit „Icaros" gerecht werden. Manch andere Band geht im Erfolgsdruck unter. Nicht so DIABLO, die mit „Icaros" nochmal eine deutliche Weiterentwicklung zu ihren letzten Alben vorweisen können. Mit „Icaros" präsentieren sich die Finnen noch aggressiver und temporeicher, was im Gesamtwerk sehr gut zu Buche schlägt. Man kann den aktuellen Output der Band mit Fug und Recht als ihren Stärksten bezeichnen. „Icaros“ liefert sehr abwechslungsreiche und filigrane Gitarrenriffs, gepaart mit fetten Grooves, obwohl man heuer ein insgesamt tieferes Klangbild ansteuert. Hinzu kommt das perfekte Stimmvolumen von Rainer Nygård, der zwischen glasklarem Gesang, sowie sehr pathetischen Parts und derben Shoutings keinerlei Wünsche offen lässt. „Icaros“ ist somit nach dem etwas schwächeren Vorgänger „Mimic47“ der würdige und noch abwechslungsreichere Nachfolger zu „Eternium“ geworden und erneute Charterfolge sollten nicht ausbleiben. Und das nicht nur innerhalb der finnischen Landesgrenzen.