(Roadrunner) Zwei Jahre ist es nun her, dass das letzte Album heraus kam, nun melden sich TRIVIUM endlich mit neuem Silberling zurück. Am 26.9. ist es soweit, dass dieses handgeschmiedete Samurai-Schwert die Wartezeit endlich fein säuberlich durchtrennen wird. Die neue Klinge hört auf den Namen „Shogun". Inspiriert (laut diversen Infoquellen) von der Serie Shogun, dem Last Samurai oder auch anderen asiatischen Samurai Filmen, stampfen die Songs durch Mark und Bein. „Shogun" unterscheidet sich zu „The Crusade“ allein schon dadurch, dass man wieder aggressiver zur Sache geht, Gitarren tiefer gestimmt wurden, dafür etwas weniger melodiöse Solo-Parts vorhanden sind. Ein wenig zurück zu den Anfangstagen, ohne aber die letzten Qualitäten ganz über Bord zu werfen. Weniger Experimente, dafür direkter und gewaltiger auf den Punkt kommend. Matt lässt dem brutalen Shouting diesmal mehr Platz. Teilweise malträtiert er geradezu seine Stimme, was einem als Hörer sehr gut tut, seiner Stimme eher weniger, könnte man streckenweise vermuten. Und auch die Produktion von Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Death Angel) lässt nichts zu wünschen übrig. Von dem ganzen Machtbrocken kann man sich im November auch live überzeugen lassen, denn da ist man als Support von niemand geringerem als Slayer unterwegs.