Wohl kaum ein Song bringt „One-X“, das aktuelle Album von THREE DAYS GRACE so auf den Punkt wie „Pain“. Denn das Tourleben kann manchmal merkwürdig sein. Sagt Bassist Brad Walst: “All diese Menschen um dich herum scheinen dich zu kennen, aber die kennen dich genau so wenig wie du sie. Und dann tust du einfach so als ob. Es ist wirklich bizarr wie alleine man sich fühlen kann, wenn man gleichzeitig von Menschen umgeben ist…“ Sänger Adam Gontier geht noch einen Schritt weiter:. „Ich fühlte mich ausgestoßen. Ich wollte normal sein und ich wollte Jemanden, der mir hilft. Irgendwann habe ich dann begriffen, dass, ganz egal wie ausgestoßen ich mich fühlte, da draußen eine Menge Leute sind, die sich genauso fühlen wie ich…”. Festzustellen, dass seine Bandkollegen sich ebenso isoliert fühlten, gehörte zum Lernprozess dazu. Das Resultat waren die Sessions aus denen dann „One-X“ entstehen sollte – raus aus der Stadt, ab in eine kleine Hütte im tiefsten Ontario. Alle Ablenkungen eliminieren, sich auf das wesentliche konzentrieren: die Musik. Nur mit Akustikgitarren bewaffnet entstanden dann Songs wie „Pain“, Gontier scheint gerade zu starrsinnig an dem zu hängen was ihn verletzt, während diese Stimme in ihm drin ihm versucht klarzumachen, das da gerade etwas falsch läuft und er es dringend ändern muss. Im Chorus verzweifelt er fast: „Cause I'd rather feel pain than nothing at all”. Dieser Konflikt wurde in bewegende Bilder verpackt, das Video zu “Pain” findet ihr genau hier bei myspace.com. Diese Art der Selbsttherapie hat scheinbar funktioniert, denn sonst wären THREE DAYS GRACE wohl kaum wieder auf Tour gegangen. Und jetzt kommt auch Deutschland endlich in den Genuss der Liveperformances der Kanadier. Hier die Termine: 22. Oktober, Dortmund, Westfalenhalle 3A 26. Oktober, Stuttgart, Porsche Arena 27. Oktober, Köln, Palladium 29. Oktober, Offenbach, Stadthalle 01. November, Berlin, Columbiahalle 02. November, Bremen, Pier 2