(Roadrunner Records) Taaddaaa! Here they go again! FUNERAL FOR A FRIEND haben sich wieder einmal die Ehre gegeben und mit „Memory And Humanity“ ihr nun mittlerweile viertes Album veröffentlicht. Und was den Hörer da erwartet, ist ein wahres musikalisches Feuerwerk! Diese Band ist einfach immer wieder für eine Überraschung gut! Hatte man nach „Tales Don’t Tell Themselves“ doch ein wenig die Befürchtung, dass die rosigen Zeiten von „Casually Dressed And Deep In Conversation“ vorbei sein und sich die Band im weiten Mainstream-Meer verlieren könnte, so wird man mit der neuen Scheibe eines Besseren belehrt. Beim Hören dieses Albums zeigen sich FUNERAL FOR A FRIEND mal wieder von ihrer besten Seite. Das Album wirkt bereits beim ersten Hören wunderbar frisch und geht gleich richtig ins Ohr, so dass es kaum machbar sein wird, den Fuß still zu halten. „Memory And Humanity“ überzeugt durch eine angenehme Vielfalt bezüglich des Songwritings, ohne dabei den unverkennbaren FUNERAL FOR A FRIEND-Sound vermissen zu lassen, der sich durch dicke Gitarrenriffings und eingängige, klare Gesangsmelodien auszeichnet. So finden sich auf der Rille neben ordentlich drückenden Stücken wie ‚Constant Illuminations’ oder ‚Rules And Games’ Ohrwürmer wie z.B. ‚Maybe I Am?’ und ‚Someday The Fire…’, die sich sofort im Ohr festkrallen und so schnell nicht wieder loslassen. Mit ‚Building’ hat auch wieder eine Ballade ihren Weg auf das Album gefunden, die dem Hörer mühelos eine Gänsehaut zaubert. Insgesamt lässt sich sagen, dass es FUNERAL FOR A FRIEND geschafft haben mit „Memory And Humanity“ ein rundum gelungenes Album auf die Beine zu stellen, bei dem sich das walisische Quintett wieder auf das besinnt, was es am Besten kann: Melodie und Emotion perfekt zu bündeln und dem Hörer direkt in die Hörgänge zu drücken!