(Ascot Elite) Guy Ritchie, derzeit ja täglich in den Schlagzeilen, nur leider nicht wegen eines neuen Films, sondern wegen der Rosenkriegsarie mit seiner Ex-Angetrauten Madonna. Was soll man dazu sagen? Egal. Ein Gerücht besagt ja, dass er Auszüge seiner Ehe verfilmen will. SO droht er zumindest gegenüber seiner Ex. Genug der Spekulationen und Gerüchteküche. Sollte jedoch der Film dann so werden, wie seine letzten Movies: BITTE, her damit (Hoffe, Du meinst nicht auch Swept Away! – Zosse). Und auch so verhält es sich mit REVOLVER. Unerhört nur, dass es seit 2005 gedauert hat, bis er hierzulande zu sehen ist. Meiner Meinung nach lief er nicht einmal in einem deutschen Kino. (Aber ich kann mich irren...). Zumindest ist das Erscheinungsdatum hierbei relativ nebensächlich, da der Streifen auch heute noch zeitlos über den Screen hinwegrauscht. Und man kann sagen, dass es sich um eine Art Rückkehr zum Snatch-Territorium handelt, was der Guy hier abliefert. Aber Achtung: REVOLVER ist düsterer und komplexer als Snatch. Man könnte ihn fast als eine Mischung aus Snatch, Sopranos und Bube, Dame, König, Gras bezeichnen. Und man kann oder muss ihn sogar mehrmals gucken, um alles ganz genau zu verstehen. (Kann ich nach einmaligem Ansehen definitiv bestätigen! – Zosse) Klingt jetzt nach „kompliziert“ aber auch beim dritten Mal kann man sich noch viel erarbeiten! Es bleiben am Ende trotzdem noch einige aufgeworfene Fragen ungeklärt, was dem Gesamtkunstwerk REVOLVER aber keinen Abbruch tut. Der Film macht trotz seiner Komplexität Spaß. Das auch durch einen hervorragenden Ray Liotta, Jason Statham und auch durch die restlichen Spießgesellen (u.a. André Benjamin) , die äußerst gute Figuren machen. Der Film handelt von einem Ex-Häftling und "leidenschaftlichen" Spieler (Statham), der sieben Jahre im Knast saß und nun den größten Betrug in der Geschichte des Verbrechens landen will. Und damit aber auch Rache an dem Casino Boss Macha (Liotta) nehmen will, der ihm seinerzeit die Gefängnissuppe eingebrockt hatte. Da seine hausärztliche Diagnose auch noch den Tod in nur wenigen Tagen voraussagt, hat er nicht so viel Zeit alles in die Tat umzusetzen. So, den Rest einfach mal selber anschauen, sonst ist die Pointe ja bereits verraten. Kaufen - gucken - noch mal gucken - und noch mal gucken – und glücklich sein, diesen guten Film zu besitzen. Keine leichte Kost aber eben ein Leckerbissen! Für drei Glückliche, die uns verraten, wie der kommende Ritchie-Streifen heißt, gibt es sogar Gratis-DVD’s abzustauben. Einfach ne Mail an zosse (at) gestromt.de schicken und hoffen!