(Steamhammer / SPV) Für eine Hand voll Dollars ... oder für eine Hand voll Hits. Mit „From Hell To Texas" machen NASHVILLE PUSSY erstmal Album Nummer fünf startklar für die hungrige Meute. Zum anderen bringen sie nicht nur eine Hand voll Hits, sondern ziehen ganze 12 Tracks aus dem Halfter und knallen sie uns um die Ohren. Auf „From Hell To Texas" gibt es mal wieder keinerlei Ladehemmungen. Es wird nicht groß pausiert, sondern die ganze Strecke im Galopp durchgeritten. Bei ‚I'm So High’ gesellt sich sogar ein steckbrieflich bekannter Gringo mit ans Mikro: Danko Jones. Passt. Aber auch Lemmy und kein geringerer als Country-Legende Willie Nelson ließen es sich nicht nehmen, im Studio vorbeizuschauen und ein paar Zeilen beizusteuern. Staubtrockener und dirty Rock'N'Roll, gewohnt heavy, groovig und rotzig präsentiert von den PUSSYs aus Nashville. Obwohl, musikalisch betrachtet sind es nun wirklich keine PUSSYs. Einziger Schwachpunkt von „From Hell To Texas" ist meiner Meinung nach der Sound, der noch etwas fetter und druckvoller hätte sein können. Auf meiner Anlage kam er leider etwas „dumpf“ dahergeritten. Ansonsten machen NASHVILLE PUSSY wie immer alles richtig und nichts falsch. Blaine Cartwright und Ruyter Suys (seine Angetraute) an den Sechs-Saitern, sowie Karen Cuda am Bass und Jeremy Thompson (Drums) hauen eine Kracher-Salve nach der anderen raus und reiten weiter Richtung Texas ... den Sonnenuntergang vorerst nicht mit Balladen und Lagerfeuerromantik besingend. Und das ist auch gut so. Yiiiieh-ha! Album-VÖ: 13.02.2009