(Rising Records) Im Prinzip können wir das hier ganz kurz machen: Oberhammer! Wahnsinn. Pflichtkauf für alle Fans von extremem Metal. Punkt. Das war's. Reicht nicht? Hm, ok. Also, TRIGGER THE BLOODSHED kommen aus England und servieren uns mit "The Great Depression" eine Schlachtplatte der Extraklasse. So blutig, dass ich mich als Vegetarier frage, ob ich die eigentlich hören darf. Aber ernsthaft, die Jungs mixen allerlei Schattierungen extremen Death Metals und beweisen dabei ein sehr feines Händchen. Als Referenzen würde ich Suffocation, Behemoth, Misery Index, Hate Eternal und Obscura / Necrophagist heranziehen. Absolut moderner Sound, aber trotzdem sehr sehr authentisch. Spielerisch auf höchstem Level. Mit einem schon obszön guten Riecher für gutes Songwriting. Und dabei sind die Jungs erst seit 2006 unterwegs. Beängstigend. triggerthebloodshedDie Produktion hilft auch fleißig mit, dem Hörer den Rest zu geben. Druckvoll, sehr klar, trotzdem roh und mit einem gerüttelten Maß an Brutalität. Passt gut zusammen alles. Der Promo lagen leider weder Texte noch Artwork bei. Schade. Wer mal Ohr riskieren möchte, der sollte ‚Warbound’ (das Ende ist sowas von heavy) oder ‚The Infliction Of Tophet’ anchecken. Warum ich keine volle Punktzahl gebe? Weil doch noch ein wenig Luft nach oben ist. Über die Spielzeit der CD kommen die Songs leider etwas gleichförmig daher. Fällt kaum ins Gewicht, aber Bands wie Necrophagist oder Misery Index sind da doch noch etwas im Vorteil. Sollten TRIGGER THE BLOODSHED das noch auf die Reihe bekommen, werden sie ohne Probleme in die erste Death-Metal-Liga aufsteigen, kein Zweifel. Die Kaufempfehlung habe ich ja schon ausgesprochen. Album-VÖ: 22.05.2009