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AUGUST BURNS RED – Constellations
Von Hiko | 10.Juli 2009
IMPORT (Solid State Records)
EUROPA (Hassle / Soulfood),
Kann und konnte man sie hierzulande gerade noch auf dem With Full Force und beim Vainstream-Festival live erleben, biegen AUGUST BURNS RED demnächst schon mit ihrem neuen Longplayer um die Ecke und man darf sich auf den Herbst freuen, wenn sie uns live in einem grandiosen Package wieder beehren. Dann kommen sie nämlich, wenn nichts dazwischenkommt, noch einmal mit A Day To Remember und Bring Me The Horizon zu uns auf Tour (Yessssss! Bin dabei! – ZOSSE). Außerdem konnte man sie vor kurzem noch mit dem Britney Spears-Hit „…Baby One More Time“ auf Punk Goes Pop Volume 2 hören (Geilo, brauche ich auch noch! – ZOSSE). Hat ebenfalls Spaß gemacht. Soviel dazu. Man will aber mehr.
Vorliegend trifft mich nun „Constellations” völlig unvorbereitet und brachial niederstreckend aus den Boxen. „Niederstreckend“ natürlich nur sinnbildlich für das aggressive Potenzial gemeint, welches die fünf Amis aus dem Sumpfumland hier abliefern. Hut ab. Da wird nicht lange herumlamentiert oder gepredigt, hier wird geklotzt und gewalzt, UpTempo, Breakdowns. Auf Album Nummer drei wird es nicht langweilig und man setzt genau dort an, wo man mit dem Vorgänger „Messengers“ aufgehört hat.
Die christlichen Jünger aus Pennsylvania schlagen in eine andere Kerbe, als die sonntäglichen, bibeltreuen Akustikgitarren-Sessions mit einem „Halleluja“ in jedem Refrain. Produzent Jason Suecof (Sevendust, All That Remains, Trivium) hat alles richtig gemacht, sowie die Band natürlich auch. Wahrscheinlich hat man hier und da so einiges auch auf Tour (z.B. mit Between The Buried And Me) dazugelernt. Auch der Gesang von Jake Luhrs kommt noch ausgereifter und facettenreicher durch die Boxen als noch auf ihrem Vorgängeralbum (da nervte er auch leider irgendwann! „durchhören“ wurde zur tortur! – ZOSSE). Nein, hier haben wir es nicht mehr mit „nur schlichtem“ MetalCore zu tun. Die Songs sind variabler und z.B. auch atmosphärischer und in einigen Parts auch leicht hymnisch aufgebaut, was als sehr abwechslungsreich aufgeht. Wie z.B. bei ‘Meridian’, der dann auch gleich die sechs Minuten-Grenze überschreitet. Oder auch ‘Indonesia’, bei dem man mit einem mehrstimmigen, fast schon süßen Gesang im Mittelteil urplötzlich überrascht wird, bevor das Gaspedal wieder durchgetreten wird.
Somit haben wir hier ein stimmiges, hartes, rundum glücklich Paket vorliegen und die Band macht ihrem Namen alle Ehre und lässt den August mal eben feuerrot brennen. Hoffen wir, das „Constellations” hierzulande auch den VÖ einhält und wir nicht wieder nur über Importwege oder viele viele Monate später in den offiziellen Hörgenuss kommen, wie es bei „Messengers“ der Fall war.
Freunde von Bring Me The Horizon, All That Remains, Underoath und auch As I Lay Dying und The Devil Wears Prada sollten ein bis zwei Ohren freilegen und zugreifen.
Album-VÖ: 14.07.2009 in den USA, in Europa am 21.08.2009
Topics: Import-Ecke, Musik-Rezensionen | 2 Kommentare »








10.Juli 2009 at 05:49
die tage haben die jungs das komplette album als stream auf ihrer myspace-page bereitgestellt! haaaammer, das teil! wirklich eine immense steigerung! und schon bestellt die rille!
10.Juli 2009 at 15:47
kann dem review nur zustimmen…allerdings haben mich die shouts auf messengers trotz einger geschätzter 100 mal durchhören nie genervt…
=> constellations grad bestellt