Here we are again! Im letzten Erfahrungsbericht schrieb ich noch vom Sonnenbrand! Lächerlich! Das Wort "Sonnenbrand" bekam heute eine neue Dimension! Eine überaus schmerzhafte! Gegen unseren jetzigen Hautzustand war der von vorgestern eine schöne, gepflegte und überaus kühle Vampir-Bleiche! Und so wie jetzt müssen sich Vampire fühlen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt werden! Aber wir würden nicht qualvoll verenden, sondern sofort explodieren wie in den Blade-Filmen. Aber der Reihe nach... CIMG0751Nach dem Frühsport im Motel-Pool verschönerten wir zuallererst die Frontscheibe unseres Mustang durch ein schickes Accessoire! Nicht, dass er es nötig hätte, aber Fuchsschwänze gibt es hier scheinbar nicht! 😉 Wie geplant brachen wir am 21. (keine Ahnung, welcher Tag heute ist, bzw, vorgestern war, deswegen spreche in in Daten!) gen San Diego auf. Und wie geplant, setzten wir sämtliche Vorhaben in die Tat um! Zum einen die Outlet-Mall kurz vor der mexikanischen Grenze "leerzukaufen", zum anderen nach Tijuana überzusetzen. Zu guter Letzt das Übernachten in der Nähe der Vans Warped-Tour-Location. Geklappt hat letztlich alles, bloß ein wenig später, als erwartet! Nachdem wir Pomona hinter uns gelassen hatten, suchten wir den schnellsten Weg zur Küste. Per Freeway solle man ja angeblich in 1 1/2 Stunden von Los Angeles nach San Diego kommen. Dank solch immens wichtiger Besorgungen wie iPod-Sound-Station (man will ja auch Musik im Zimmer, nicht bloß im Auto!), ner billigen Kühlbox aus Styropor zum Eis einfüllen (schöne Musik kann die machen, ich nenne sie MC Scratchy, den Grandmaster Nerv!!!) und einer Hantel (Zumindest alibi-mäßig, wobei wir wieder bei den Knödeln wären!) waren wir aufgrund eines meilenweiten Staus auf der Route 1 (die Küstenstraße, die traumhaft schön ist!) erst um kurz nach 18:00 Uhr an der Outlet-Mall (wer die in Wolfsburg kennt, weiß jetzt ziemlich genau Bescheid, wie es dort aussieht!) Heute hatte ich mal das Röckchen an und war Mister Vernünftig. Nachdem wir um 21:00 Uhr aus der Mall gestolpert waren, wollte ich aufgrund der zweitagigen Vans Warped-Tour-Strapaze der bevorstehenden Tage die Tijuana-Besichtigung schon fast canceln! Aber wir haben ja schließlich Urlaub, da darf es ruhig mal etwas turbulenter zugehen. 😉 Zufällig trafen wir kurz vor der "Mexican Boarder" einen Fremdenführer mitsamt seiner Freundin, der uns die sichereren Orte zeigte (Stellt Euch vor, ihr seid in der Türkei, oder in Tunesien und nehmt das "hoch 10"! Jeder zuppelt an einem rum und will einen irgendwo rein zerren!) und uns bei Taxi und Getränken einiges an Geld sparen ließ, wobei die Beträge dort drüben ja eigentlich schon eher ein Witz sind. Es ist echt krass, nur wenige Meter trennen die USA und Mexiko, man hat aber sofort das Gefühl, in ein armes Entwicklungsland zu stolpern. Besonders die Bevölkerungsdichte ist unglaublich! Der Berg, der sich vor unseren Augen auftürmte, war übersät von Lichtern. Kein Wunder, dass die USA 2 Millionen illegale Einwanderer aus Mexiko zu verzeichnen hat, das Land droht förmlich zu platzen! Überall bekommt man Drogen angeboten, viele Amis überqueren die Grenze nur, um sich Koks reinzufahren! Als ich kurz aufs Tö wollte und der Barkeeper (!!!) sich neben mir auf dem Toilettendeckel (das Klo sah übrigens aus wie das in Trainspotting und roch auch mit Sicherheit so!) wie im schlechten Film 'ne Line fertig machte, war es Zeit zu gehen und zwar kehrt marsch im Türrahmen und ohne vorher zu entsorgen! Sichtlich erleichtert waren wir dann kurze Zeit später wieder in den USA angelangt, obwohl es bei mir etwas eng wurde, da ich meinen Einwanderungszettel für die USA (bewußt!) im Hotel gelassen hatte! Nochmal ausfüllen war die Devise! Am 22. war es dann Zeit, die Vans Warped-Tour unsicher zu machen! Aber das ist eine andere Geschichte und wird aufgrund des Musik-Bezugs der Allgemeinheit zugänglich gemacht! Nur soviel: Es war unglaublich! Aber aufgrund der sengenden kalifornischen Hitze, des daraus resultierenden Sonnenbrandes (Nase, Nacken und Unterarme!!!) und der Tatsache, dass wir dem Event ja zwei Mal beiwohnen können, machten wir uns schon recht zeitnah auf den Weg nach L.A. Und da sind wir nun auch wieder in einem formschönen Motel 6 angelangt! So.... wir gehen jetzt weiterhin unsere Wunden pflegen! Wenn es nicht so schmerzhaft wäre, wäre es zum Lachen! Unterhemden-Bräune und T-Shirt-Bräune ergeben zusammengenommen ein schönes Camouflage-Maurermuster auf der Haut! Wir sehen aus, wie zwei zu lange frittierte Würstchen, haha! The german Curry-Woarschsts! 😉 Und dann geht's auf kurz oder lang nach Vegas, wir brauchen dringend neues Geld, haha! Okay, nur Spaß! Zappo, wenn Du das hier liest! Bring uns mal bitte eine simple 3-er-Steckdose mit, ja?! 😉 Das wäre der Hammer! Sehen uns in Frisco!!!