Hey, folks! Die Butterfahrt endet so langsam aber sicher! Zum Zeitpunkt dieser Zeilen sitzen wir am Philadelphia International Airport und warten auf unseren Flug in Richtung Heimat, which means, Frankfurt. Von dort geht dann der ICE, der uns gegen Nachmittag in Hildesheim haben sollte. Es ist 18:30 Uhr Ortzeit, der Flug von L.A. startete um 08:40 Uhr, in Philadelphia hieß es, die Uhren drei Stunden vorstellen! Ich freue mich auf die Bordfilme und ein entspanntes Nickerchen! Der "kleine" Rückblick....: Zurück in L.A. steuerten wir nach Mitnahme eines Outlet Centers auf halbem Weg nach L.A. (Das vierte! Und sie sind echt alle gleich!) das Pacific Sands Motel an. Und das war hart an der Grenze! Zwar supernah am Santa Monica-Strand gelegen, aber total überteuert und ein echtes Loch! Keine Klima, alles wie im schlechten Thriller - / Horrorfilm. Inkl. der Nachbarn / "Untermieter"! Würg! Kein Wunder, dass die nur den Steg auf ihrer Internetpräsenz abgebildet hatten. A propos Steg. Dieser und der Santa Monica-Pier glichen einem Rummelplatz!!! Achterbahn, Karussel, etc., alles ist vorhanden. Und super überlaufen! Abends machten wir uns fertig für einen Besuch bei Kumpel Ren (den wir auf dem Primer 55-Gig im Viper Room kennen gelernt hatten) und seiner Freundin. Er lud uns in sein Haus ein. Parallel wurde mit Isa P. (Hildesheim!!! Und da trifft man sich echt "zufällig" dank Studivz in L.A. 😉 ) und ihrem Freund kommuniziert. Ren hatte nix dagegen, die beiden auch zu beherbergen! Wir machten dort ein Treffen aus! Busfahren in L.A. ist kein Geschenk. Erst stundenlang die Haltestelle gesucht, dann die für die nächste Linie zeigen lassen. Nur leider kam da keiner mehr. Und die Cab-Driver kannten die Straße nicht! Somit holte Ren uns ab (!!!). Nach kurzem Beschnuppern und Haus-Besichtigung (Der Hammer! Und der Typ scheint erst so Mitte 20 zu sein und schlägt sich mit Mucke durch!) ging es zum Haus einer Freundin! Da ging die Party so richtig ab mit DJ-Set in der Wohnung und selbseemachter, lauter Elektro-Mucke. Alle Leute waren supernett, selbst die Eltern waren mit am Start. Und wirklich jeder der Einheimischen war am Gras rauchen (kann man sich da wohl legalisieren lassen für den medizinischen Gebrauch!)! Krass! Nach 05:00 Uhr, einer geilen Party und reichlich Bier von der Tanke waren wir im Bett, Ren hatte uns zudem noch zurückgefahren! Das nennt man Gastfreundschaft! Nächsten Mittag ging es gottlob raus aus dem Pacific Sands und straight zum Venice Beach! Ich sage nur "Freakshow", das "Mutantenstadl" und "Mad Max: Jenseits der Donnerkuppel" in einen Topf und dann wild geschüttelt! Das dort Gesehene kann man nicht in Worte fassen, dass muss man selber sehen! Hier ist alles tättowiert, steht auf Rollen oder Brettern! Lebenskünstler stehen alle paar Meter und bieten sich selbst oder Waren feil (zum Beispiel "Arschtritte für einen Dollar"! Der Typ wird Millionär!) Es gab einen Supergirl-Contest, der vom TV übretragen wurde (Inliner und ... ohne Witz 'ne Snowboard-Rampe!!!). Fazit: Deutschland muss in Sachen Akzeptanz noch einiges lernen. Leute jenseits der 60 stehen auf Longboards, oder fahren Chopper- / Cruiser-Bikes!!! Hammer!!!!!!!!!!!!!!! Ich mache mir nie wieder Gedanken über das Alter und was geht / nicht gehen kann! Wenn man es will, kann man alles machen! 😉 Gegessen wurde in einem alten und von der L.A. Times hochgelobten Restaurant (habe den Namen gerade nicht parat), welches seit 1905 existiert! Dann ging's gegen Nachmittag weiter zum Radisson Hotel am LAX (Luxus für wenig Geld und direkt am Flughafen gelegen!), schnell eingecheckt und dann weiter zum Rodeo Drive, Sunset und Hollywood-Strip. Zum Abschluß besuchten wir die Universal Studios (wie eine kleine Stadt mit allem was die Vergnügungssucht fordert!) mit anschließendem Essen im Hard Rock Cafe! Um 22:30 Uhr waren wir genervt von der vielen Falsch-Fahrerei wieder im Hotel, zu platt, um noch was zu unternehmen. Matratzenhorchdienst stand auf dem Programm. Schließlich sollte der nächste Tag "tragisch" werden, denn der Mustang mußte abgegeben werden. 11:00 Uhr und ich war den Tränen nahe. Daniel meinte, wir sollten es dem Zufall überlassen, was der iPod per Shuffle ausspuckt. Der letzte Song vor Verleiher Hertz war Emery's "A Sin To Hold On To"! Jetzt war ich wirklich fast am Heulen, schluchz! Bei Hertz lief wirklich alles super, Wagen lediglich ausgescannt und dem Platzanweiser unsere Hantel geschenkt. Wäre zum Mitnehmen auch etwas zu schwer gewesen, haha! 😉 Shuttle zurück zum LAX, dann zum Hotel! Auch hier alles supereasy und vor allem umsonst! Eine Hotel-Angestellte empfahl zum in die Stadt kommen die Metro. Gesagt, getan. Nahm 'ne gute Stunde in Anspruch (hinter uns saß ein Homie, der 17 Jahre gesessen hatte, weil er seine Freundin erschossen hat! Schluck!), mußte aber sein, schließlich stand noch Kat Von D's High Voltage Tattoo-Studio auf dem Plan. Kat war leider nicht mehr da (Sorry, Hiko!), zudem liefen die Aufnahmen für eine Show von L.A. Ink. Durften aber rein (Hiko, hab was für Dich!) und beim Tattoos stechen zugucken! Trafen uns dann noch mal mit Ren, paralle guckte ich noch mal ins High Voltage rein (Show war durch, konnte Fotos machen! Das Glück ist somit mit denen, die warten können!) Ren und sein Kumpel "Remix The Hunter 808" (Supertyp, alle Klischees erfüllt! 😉 ) nahmen uns mit in eine WG (auch ein krasses Haus!). Dort noch stundenlanger Smalltalk mit Bierchen. Anschließend brachten wir Remix nach South Central. Dort sollte man sich nur im Auto oder im Haus aufhalten! Remix meinte, wir "Weißbrote" würden Nachts auf der Straße lebend keine 3 Blocks weit kommen! Obwohl man keine Menschenseele sah, glaubte wir ihm! Ice T und Body Count haben wohl wirklich nicht übertrieben, haha! 😉 Nach einem Besuch beim besten Burger-Mann in USA (In-N-Out-Burger, wirklich der Wahnsinn!!!!) waren wir gegen 01:30 Uhr zurück im Hotel. Um einige Erfahrungen reicher, mit neuen Freunden und bereit für die letzten paar Stunden Schlaf. Germany, watch out, die German Knödels are coming back. Fatter denn je, haha! 😉 Wer mehr wissen möchte, kann uns gerne anhauen, dieser Bericht war ja mehr oder weniger ein kurzer Abriss! Die letzten Minuten laufen, bis der Flieger boarded, wenn alles gut geht, stürzen wir auch nicht ab! 😉 Leider konnte ich im Flughafen trotz Wifi nicht online, deswegen der Bericht erst jetzt! Sind wohlbehalten wieder in Hell-Death-Heim angekommen! Eine kurze Statistik: Gefahren wurden genau 2782 Meilen, 4 Bundesstaaten wurden teils durchquert / angeschnitten. Geschlafen wurde in 21 Nächten in 18 verschiedenen Hotels / Betten, mal luxuriöser, mal spartanischer! Definitiv wurden unzählige unvergessliche Stunden auf Amerikas Straßen verlebt und ebenso unvergessliche Momente gesammelt! Wir sind definitiv nicht mehr die Gleichen wie vor Reise-Antritt! So ein Road-Trip ist jedem nur ans Herz zu legen!