(Let It Burn / Soulfood) Wie die Zeit vergeht. Sechs Jahre sind ZERO MENTALITY nun schon unterwegs, sagt der Infozettel. Donnerwetter. Drei Alben und eine Split-7“ sind eine durchaus ansehnliche Discography und bei den unzähligen Liveshows der Jungs sollte ja so ziemlich jeder schon einmal die Gelegenheit gehabt haben, sich von den Bühnenqualitäten der Band zu überzeugen. „Black Rock“ markiert nun ... hm ... keinen Neuanfang, aber die Band hat sich schon irgendwie neu erfunden. ‚Traitor Of My Own’ war ja immer mein persönlicher Hit der Band, von daher sollte mir „Black Rock“ eigentlich bestens gefallen. Rockig klingen sie nämlich. Mit ein wenig Metal und ein wenig Hardcore hier und dort. Schon etwas härter, aber auch sehr sehr eingängig. Weg von den Trends und den ewigen Wiederholungen der Szene. Durchaus ehrenhafte Motive also. zeromentality-bandDas Ergebnis kann mich allerdings leider nicht vollends überzeugen. Leider. Die Jungs sind definitiv gute Songwriter, das Album ist spitzenmäßig produziert (von Jacob Bredahl), die Texte sind gut geschrieben ... aber es will einfach nicht zünden. Es rockt, es mosht, es rollt wie der Teufel. Aber der letzte Funken will nicht überspringen. Ich kann nicht mal erklären, warum. Dementsprechend mein Rat: Fans von harter Musik, die auch mal im modernen Anstrich daherkommen darf, sollten auf jeden Fall ein Ohr riskieren. Da Let It Burn ab sofort über Soulfood vertrieben wird (dicken Glückwunsch, Jungs. Saucool!), sollte die CD ja eigentlich überall erhältlich sein. Vielleicht lag's einfach an mir und „Black Rock“ schlägt bei dir, lieber Leser, hart ein. Auschecken!!! Album-VÖ: 09.10.2009