IT DIES TODAY, Hamburg, Hafenklang, 03.01.2010

Malefice, IT DIES TODAY und Kittie. So die Reihenfolge des Line-Ups des ersten Sonntags im neuen Jahr 2010. Der Hafenklang öffnete pünktlich um 20 Uhr seine stählernen Pforten und es ging auch pünktlich um 21 Uhr mit Malefice los.

Es war ein gelungener Einstand in den Abend mit einer ordentlichen Prise lupenreinem Metalcore, Schwerpunkt Heavy Metal mit gehöriger Thrash-Salve. Die Band aus dem vereinigten Königreich arbeitete sich ordentlich und ohne große Umschweife durch ihr Set, welches sich aus dem aktuellen Longplayer „Dawn Of Reprisal“ und dem Vorgängeralbum „Entities“ zusammensetzte. Nette Jungs, nette zaghafte Ansagen. Machte die Atmosphäre aber wiederum sehr sympathisch. Bis hierhin war der Konzertteil des Hafenklangs gut gefüllt. Band und die ersten Mosh-Reihen fühlten sich sichtlich wohl. Während der Umbaupause füllte sich der Bereich vor der Bühne noch ein wenig mehr, als noch zur ersten Band.

itdiestoday-bandMan konnte annehmen, dass nicht wenige gerade wegen IT DIES TODAY aus dem Neujahrsschlaf erwacht sind, um das schnuckelige für Hardcore- und Punkkonzerte berüchtigte Hafenklang aufzusuchen. Gleich vom ersten Ton an machten die Jungs aus Buffalo, New York klar, wer der Herr im Ring ist. Jason Wood, seit 2007 beim Fünfer am Mikro, stellte deutlich unter Beweis, dass IT DIES TODAY gekommen sind, um zu rocken. Gefeiert von den ersten Reihen, auch wenn der angedachte Circle-Pit nicht klappte, schlugen sie sich durch ihre  drei Alben. Einziges Manko, was auch bis zum Ende ihres Sets nicht behoben werden konnte, war der etwas sehr dumpfe Sound. Dies sehr zum Leidwesen der zwei Gitarren, die man kaum unterscheiden konnte und der cleane Gesang, der dadurch leider an vielen Stellen unterging.

Trotzdem schafften die fünf den Raum in kürzester Zeit auf ihre Seite zu bringen und mit Energie und Leidenschaft den Saal zu rocken. Auch wenn sie ihr Korn-Cover nicht bis zum Ende durchgezogen haben, war ihr Gig sehr eindrucksvoll. Stageacting und auch Ansagen waren allererster Güte, wobei vielleicht ein reines Hardcore-Metalcore-Live Package mehr Sinn gemacht hätte für die Jungs aus Buffalo. Aber sei’s drum, es war bis hierhin eine äußerst erfrischende Abwechslung, IT DIES TODAY wieder einmal live zu erleben. Schade eben nur, dass die Qualität unter dem schlechten Sound gelitten hat, denn sonst wäre die Wertung auf jeden Fall noch einen Punkt höher ausgefallen. Auf das die Jungs bald wieder in der Nähe sind, um ordentlich die Ohren durchzupusten!

3.5 von 6 Punkten
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4 Kommentare zu “IT DIES TODAY, Hamburg, Hafenklang, 03.01.2010”

  1. Pierre sagt:

    Und wie waren die ollen Bitches? ;-)

  2. hiko sagt:

    hi pierre,
    jaja, diese frage wurde mir nun schon desöfteren gestellt – leider fangen die konzerte im hafenklang ja immer nicht so kindgerecht wie in anderen locations an….das heißt bei drei bands mit beginn um 21 uhr (anstatt zum beispiel wie bei bring me the horizon um 18 uhr ;-) ! ) wäre es mir zu spät geworden, da ich montag 5:30 uhr aus dem bett mußte. von daher musste ich leider (WIRKLICH: LEIDER!!!!) kurz vor den kiitties das lokal verlassen. dabei sahen sie wirklich sehr hübschsexyniedlich, um nicht zu sagen geil aus, als sie da im hafenklang herumliefen. also optisch gesprochen war es ein fehler eher zu gehen – wie sich das dann widerum akustisch verhölt kann ich nicht sagen.
    nun gut …. leider habe ich das vergessen in dem kurzbericht zu erwähnen. SORRY!
    aber die mädels sollen uns ja in 2010 nochmal live beehren züngeln wilde münder. man(n) darf gespannt sein, ob dem denn auch so ist.
    viele liebe gruesse aus dem ländlichen:
    harzcore-hiko.

  3. hiko sagt:

    mist: “ä”, anstatt “ö” – sollte da stehen!!!!!

  4. Pierre sagt:

    Na dann nehmen wir uns die vier eben später im Jahr vor. :-P

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