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    THE BUTTERFLY EFFECT, Hamburg, Logo, 09.12.2009

    Von Hiko | 14.Januar 2010

    thebutterflyeffect-band2Das Beste kommt zum Schluss, heißt es ja bekanntlich in einem Sprichwort. Und dem war am 09.12.2009 auch so. THE BUTTERFLY EFFECT und Takida, gaben sich die Ehre im Logo in Hamburg. So bezieht sich der eingangs erwähnte Spruch zum Einen auf diesen Abend, zum anderen aber auch mit auf das gesamte Jahr 2009. Denn was THE BUTTERFLY EFFECT an diesem Abend abgeliefert haben, übertraf sogar die Erwartungen, die man nach ihrem aktuellen Werk „The Final Conversation Of Kings“ haben musste.

    Wie gesagt, das Beste kommt zum Schluss, demnach kann man attestieren, dass Takida komplett gar nicht erwähnenswert waren. Ein 08/15-Aufguss Nickelback’scher Art. Halbgare, ohne jeglichen Reiz dargebotene, lauwarme und von gähnender Langeweile triefende, nicht einmal mittelmäßige Mainstream-Kost. Also: überflüssig erster Güte.

    Dann endlich nach kurzer Umbaupause: kamen völlig unauffällig die vier Herren von THE BUTTERFLY EFFECT auf die kleine aber feine Bühne des Logos. Und vom ersten Ton an griff die Energie der Jungs aus Brisbane auf das sehr gut gefüllte Logo und die Anwesenden über. Leidenschaft und Freundlichkeit, Wärme und Energie wurden durch das 14 Songs umfassende Set der Australier  und in den Raum versprüht. Man merkte gleich von Beginn und dem ersten Song ‚Window’, das sogar Sänger Clint Boge im Gegensatz zu seinem letzten Auftritt in Hamburg wesentlich besser gelaunt war. Seine Ansagen versprühten Witz und Charme und gaben dem gesamten Auftritt eine komplett angenehme und sehr persönliche Note.

    TheButterflyEffect_2009_pic_credit_Tony_MottDie Setlist beinhaltete aber keineswegs nur Songs des aktuellen Albums, ganz im Gegenteil, hier wurden sogar Klassiker des allerersten Albums „Begins Here“ wie ‚Always’ oder ‚One Second Of Insanity’ geradezu zelebriert. Auch dessen Nachfolgealbum „Imago“ kam nicht zu kurz und wurde mit Songs wie ‚Gone’ oder ‚Reach’ gewürdigt. Genau hier wird deutlich, dass sogar ihre älteren Songs perfekt in die Setlist passen und diese qualitativ hochwertig abrunden. Besonders hervorstechend sind aber die Songs des aktuellen Werkes „Final Conversation Of Kings“. Diese epischen Songs, die dann auch live mal die „Acht Minuten-Grenze“ sprengen und trotzdem keineswegs anstrengend oder langweilig werden.

    THE BUTTERFLY EFFECT können live auf ganzer Linie überzeugen und sind dabei ebenbürtige Kollegen von solch grandiosen prog-angehauchten Rock-Bands, wie z.B. Dredg. Songs der Kaliber ‚Worlds On Fire’, ‚Room Without A View’, ‚Final Conversation’, ‚Window And The Watcher’ machen nicht nur auf dem Silberling eine erstklassige Figur, nein auch ihre Live-Umsetzung strotzt nur so vor Energie und Klasse. Granatenstark!!!!! THE BUTTERFLY EFFECT sind somit nicht nur auf Scheibe eine Kaufempfehlung, sie sind zudem auch eine unbedingte Live-Empfehlung!

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    Topics: Konzert-Berichte | Kein Kommentar »

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