(Geffen / Universal) PUDDLE OF MUDD sind back. Die Jungs aus Fred Durst’s damaligen Stall legen mit „Vol. 4: Songs In The Key Of Love & Hate" ihr neues Album vor. Leider hat sich textlich und musikalisch nicht viel geändert. Bei ihrem ersten Longplayer klang das vielleicht noch ein wenig interessanter als heute. Chart-Entries wird auch „Vol. 4: Songs In The Key Of Love & Hate" abwerfen, davon kann man mit Sicherheit ausgehen ... In Amerikas (High-School-) Radios werden diverse Songs rauf und runter laufen und vielleicht auch in diversen US-Streifen kann man den einen oder anderen Song verbraten. Teenies und Mainstream sei Dank. Puddle-Of-Mudd-BandDie zehn Songs sind aber leider ein Aufguss aus dem letzten Album, welches ein Aufguss von dem davor und das von dem davor war – nicht mehr, nicht weniger. Radiotaugliche Songs für die Hausfrau aus Hotel Mama und den coolen Bauern, der die Frau sucht und vielleicht das TV-Publikum dazu. Das soll jetzt nicht abwertend klingen, nur die Songs sind eben zu einfach gestrickt, überraschen in keinster Weise aber nerven auch nicht, wenn sie hierzulande auch mal im Radio auftauchen sollten. Da kann man ja aus- oder weiterschalten. In Amerika zündet dann vielleicht sogar noch der „Parental Advisory“ Sticker – au weia, wie gefährlich. Nein, „Vol. 4: Songs In The Key Of Love & Hate" ist zahmer, gewöhnlicher, unbeeindruckender, mitunter belangloser, vorhersehbarer, maximal durchschnittlicher Mainstream-Alternative-Grunge-Light-Rock ohne Haken, Ösen, Kanten oder sonstigem Schnick-Schnack mit ordentlich dicker Hose Produktion. Da lohnt sich das hervorkramen von „Nevermind“, „In Utero“, „Ten“, „Dirt“, „Badmotorfinger“, etc. pp. Album-VÖ: 19.02.2010