(VME / Soulfood) Dänemark, Land der Ferienwohnungen; Dänemark, Land des Bieres namens Faxe. Gibt es mehr zu sagen? Natürlich. Aus Dänemark kommen auch Bands wie The Movement, Volbeat, Raunchy oder Kashmir – und natürlich auch viele andere, deren Namen an dieser Stelle jetzt irgendwann den Rahmen sprengen würden. Einige bezeichnen sich ja auch als "Danish Dynamite" – einige zu Recht,  andere weniger. Ob die nun auf der Bildfläche rockenden SUPERCHARGER ebenfalls das Prädikat „Dynamite“ verdienen, bleibt zu erkunden. Zumindest haben SUPERCHARGER bereits den dänischen R’n’R-Award gewonnen, was dort drüben ja einiges bedeutet. SUPERCHARGERDänen lügen nicht und die Jungs bieten auf ihrem Debüt-Album „Handgrenade Blues" elf krachende Garage meets Schweinerock meets Metal meets Punk-Songs die mächtig rocken. Die Band spielt gitarrenlastigen Kick-Ass-Rock, der mit Schmackes nach vorne geht. Sänger Mikkel verleiht den Songs eine klasse Rock´n´Roll Attitüde. Man nehme z.B. The Hellacopters und Gluecifer in ihren wilden, jungen Tagen, sowie einen Schuss Motörhead und Nashville Pussy, dann bekommt man ein ungefähres Gefühl für den Handgranaten-Blues aus Kopenhagen. Im Übrigen sollte man sich die Dänen unbedingt Live zu Gemüte führen, wenn sie mit soeben erwähnten Nashville Pussy auf Tour durch deutsche Städte tingeln. Gelungenes Debüt, wobei das Ganze auf den Brettern der Clubs wahrscheinlich um einiges schweißtreibender, energischer und druckvoller rüberkommt. Album-VÖ: 09.04.2010