(Victory Records)
Zwei Jahre nach Erscheinen des ersten Ablegers „Movement“ der Band, veröffentlicht sie nun mit „South America“ ihren zweiten Tonträger. Und man kann zum Glück schon mal vorab sagen, dass sich der Sound der Band nicht all zu wesentlich verändert hat. Man setzt im Hause THIEVES AND VILLAINS nämlich nach wie vor auf das Rezept „gute, stimmungsvolle Musik“ – zum Feiern und dem entspannten Zurückziehen in schöne Erinnerungen. Gleich der erste Song des Albums hat einen ordentlichen, eingängigen Charakter. Warum er jedoch ,16 Hits’ heißt, weiß kein Mensch. Sind davon doch „nur“ 13 auf „South America“ enthalten.
Mit Track 4 tönt einem ,I Want A Friend Like You’ entgegen, ein Song, welcher irgendwie stark an ein Kings Of Leon-Stück erinnert. Direkt darauf folgt der wohl stimmungsvollste Song des Albums ,Drunk In Amsterdam’. „I was drunk in Amsterdam. You were a drug, i was a drag. So fucked up i couldn´t stand, so I crawled the whole way back.” Und wer fühlt sich bei dieser Textzeile nicht in den einen oder anderen Kneipenabend zurückgeworfen? Acht weitere großartige, energiegeladene Tracks sind dem Ganzen angehangen, bis dann, nach leider irgendwie viel zu kurzen 34:01 Minuten der letzte Song ,South St. Hymnal’ ausläuft, welcher in sich alleine schon eine Klasse erreicht, wie sie manch andere Indie-Band mit einer ganzen Discographie nicht zu erreichen vermag.
So bleibt zum Schluss, ein „Muss“ auszusprechen, welches der Kaufempfehlung von „South America“ zugrunde liegt. Wer auf stimmungsgeladene, energiereiche Musik abfährt, sollte hier unbeirrt zulangen!
Album-VÖ: 03.08.2010

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