(Midsummer Records) Ihre Stilrichtung betiteln sie auf ihrer Myspace-Seite als Hardcore, melodramatischen Pop-Song oder auch schlicht als PowerPop. Humor haben sie jedenfalls schon mal, die fünf Buddies aus Hamburg. Richtigerweise ist ihre Stilrichtung natürlich eine ganz andere, als die Popmusik. Hier wird hochmoderner Post-Hardcore zelebriert. Ein bisschen erinnert die Ausrichtung an eine andere Band aus dem hohen Norden Deutschlands. Nämlich an Escapado, nur halt mit englischen Lyrics. Sehr schleppend und schwer wälzen sich die sieben Songs durch die Boxen. Knappe 39 Minuten lang baut der Fünfer Spannungen auf, um danach in völliger Schwere zu Boden zu krachen. Sänger Tobi brüllt und rotzt sich dabei die Seele aus dem Leib und findet hin und wieder im Klar-/ Sprechgesang seine Ruhephasen. Dieses Unterfangen wird dann auch mit hervorragend ruhig inszenierten Instrumentalpassagen unterlegt. In den folgenden Monaten werden CALEYA auch Live in Deutschland unterwegs sein. Eine gute Gelegenheit, die Jungs in kleineren Clubs für kleines Geld zu bestaunen. Gebt ihnen eine Chance. Da wächst was. Album-VÖ: bereits erhältlich