(Universal)
Denzel Washington in einem Endzeit-Actioner. Nach Man On Fire endlich mal wieder verdammt kämpferisch und fast im Alleingang unterwegs, bahnt sich Eli (D. Washington) seinen Weg durch einsame öde Landschaften und Städte im Mad Max-Style des Jahres 2044. Als lonesome Outlaw, nur mit Rucksack und Machete, bahnt er sich seinen Weg auch durch die Einöde dieser Welt, die 30 Jahre zuvor durch einen Krieg zerstört wurde. Hinterhalte versucht er zu umgehen, kommt es jedoch zur Konfrontation, z.B. mit Banden oder zwielichtigen Gestalten in einer der letzten Städte, geht er diesen aber auch nicht aus dem Weg.
In seinem Rucksack immer dabei ein ominöses Buch. Dieses wird auch von einem gewissen Carnegie, dem Oberhaupt einer der wenigen Städte, äußerst begehrt. Carnegie, mit einer zwielichtigen Gefolgschaft, kommt dem Inhalt des Rucksacks sehr schnell auf die Spur. Nun gilt es für Eli, dieses letzte Exemplar des Buches zu schützen, während Carnegie alles daran setzt, um es mit aller Gewalt zu bekommen. Eli flieht aus der Stadt, gefolgt von Solara (Mila Kunis), die mit ihm ziehen und so aus der diktatorisch regierten Stadt entkommen will. Verfolgt von Carnegie und seinen Schergen, geht es beim nächsten Zusammentreffen der Kontrahenten dann leider nicht so glücklich für Eli aus. Er wird schwer verletzt und das Buch gerät in die gegnerischen Hände. War es das für Eli und sein Ziel, das Buch der gesamten Menschheit zugänglich zu machen? Hier mag für den einen das Finale überraschen, für den anderen bleibt ein Schmunzeln.
Die Mad Max, The Postman, I Am Legend meets Western, meets Road Movie-Atmosphäre, sowie die Farben, hauptsächlich in Brauntönen gehalten, geben ein optisch stimmiges Bild für THE BOOK OF ELI. Auch Sound und Kameraeinstellungen verleihen dem Gesamteindruck des Films noch mehr Tiefe und erzeugen einen perfekten Rahmen für die einzelnen Szenarien und der Geschichte noch mehr Ausdruck und Authentizität in den jeweiligen Szenen.
Gary Oldman aka “Carnegie” spielt seine Rolle als Unsympath äußerst überzeugend und auch Denzel Washington passt der Lonesome Outlaw Stiefel “Eli” vorzüglich. Aber auch Mila Kunis überrascht und weiß äußerst positiv in ihrer Rolle zu überzeugen. Auch wenn das Ende von THE BOOK OF ELI etwas zu klischee-ig ausgefallen und die Botschaft eventuell etwas zu überdeutlich ausgefallen ist, kann der Streifen für Fans eingangs erwähnter Filme und des Endzeit-Szenario-Science-Fiction-Genres nur empfohlen werden.
Film-VÖ: 26.08.2010

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