(Lifeforce Records)
Nach ihrem Debüt von 2002 haben sich die Jungs aus Dänemark mächtig entwickelt. Nicht nur ihr Stil hat sich ständig „modifiziert“, auch die Plattenfirmen wechselten hier und da. Ob nun Nu Metal, Alternative, MetalCore oder Industrial, RAUNCHY machen alles, aber vor nichts halt. Allerdings haben sie jede Nuance so verinnerlicht, dass sie eine unverwechselbare Note bekam. Jesper Tilsted (Gitarre) und Co erkennt man einfach.
Auf ihrem aktuellen Machwerk haben sie nun ein wenig Melodic Death Metal am Start. Erinnerungen an Dead By April und Sonic Syndicate werden hier und da wach, wobei das Sextett aus den unteren Gefilden Skandinaviens sehr viel reifer wirkt und was noch wichtiger ist, sehr viel Metal-lastiger.
Lustig überrascht wird der Hörer gleich beim Intro. Wie eine Hommage an die 1980er kommt der kurzweilige Part daher. Wham lassen ein bisschen grüssen. Synthie und poppiger Gesang sorgen für dezentes Hochziehen der Augenbrauen, zumindest so lange, bis das erste Riffgewitter einsetzt. Das gesamte Album ist großartig heavy und macht dem Hörer des Brachialen viel Freude. Melodie und Härte wechseln sich angenehm ab. Einzig die Keyboards sind manches Mal von dezentem Tun weit entfernt.
Als Fazit: Die gesamten zwölf Songs befinden sich auf ähnlichem Niveau. Einziger Song, der sich da noch etwas absetzt (zum positiven) ist Song Nr. Acht, ‚Big Truth’: ultrapoppig. Reinhören und dann kaufen.
Album-VÖ: 08.10.2010

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grottenschlecht
Geschmackssache
ich finde die scheibe geil! nach den letzten beiden RAUNCHY-outputs, die eher so lala waren, wieder mal ein amtlicher kracher! danish dynamite, sach ich mal!
also, die letzten beiden Scheiben waren schon echt gut aber das hier ist der Oberknaller!