(Epitaph) Es ist ein verregneter Donnerstagnachmittag und ich sitze vor meinem Rechner und höre mir das neue Album von VEARA an. Währenddessen schaue ich mir das Tattoo-Artwork des Covers an und denke nur… schön. Nee echt, das Cover gefällt mir sehr gut. Wenn die Scheibe genau so cool ist, wie die Verpackung, dann gefällt sie mir jetzt schon. Also ich fange einfach mal am Anfang an, weil es ja auch immer einen gibt, wenn man eine Band nicht kennt. VEARA ist eine vierköpfige PopPunk / SkatePunk-Combo aus Augusta, Georgia. Die Band besteht aus drei Herren und einer Dame, die ich euch jetzt erst mal kurz namentlich vorstelle, weil das immer einen guten Eindruck macht, wenn man zumindest die Vornamen der Bandmitglieder kennt. Leadsänger und Frontmann ist Bradley Wyrosdick, Patrick Bambrick übernimmt den zweiten Gesang und die Gitarre, Bryan Kerr ist die dritte Stimme und der Bass und zum Schluss kommt dann noch das Schlagzeug, welches von Brittany Harrell verdroschen wird. So, jetzt wo wir die Formalien geklärt haben, können wir uns dem Haupt-Teil widmen. Das Album trägt den tollen Namen „What We Left Behind“ und wird am 22.10.2010 veröffentlicht. Herausgebracht wird das Scheibchen auf Epitaph / Indigo Records, was ja an und für sich schon mal für guten Punkrock steht. Ein zusätzlicher Bonus ist die Tatsache, dass der Herr Jeremy McKinnon, Frontmann von A Day To Remember, das Teil produziert und sein Bandkollege Andrew Wade alles gemastert hat. Vitamin B muss ja auch sein! Die CD besteht aus zehn abwechslungsreichen Songs, in denen musikalisch einiges ausprobiert und geboten wird. Allerdings hören sich die Herrschaften häufig stark nach Blink 182 oder auch New Found Glory an, was nicht heißt, das es schlecht ist, aber ich denke immer, das eine Band gerne ihren eigenen Sound haben sollte, an dem man sie erkennt. Das hat nicht ganz geklappt, aber nichts desto trotz ist „What We Left Behind“ eine gefällige Platte, die Spaß macht und das schlechte Wetter erträglicher werden lässt. Zum Abschluss kann ich nur sagen, dass alle, die gerne Punk à la Blink hören, sich das Album wirklich anschaffen sollten, weil es musikalisch und auch textlich mit den anderen eben genannten Bands gut mithalten kann. Album-VÖ: 22.10.2010