(Ampire / Midsummer) THE HIRSCH EFFEKT bedienen sich im Hardcore, im Punk, im Rock, im Jazz, im Metal, fügen es emotional oder auch progressiv, mit Chören, Bläsern, Streichern und elektronischen Elementen mal harmonisch, mal dissonant zu einer unikaten Einheit zusammen.“ – so beschrieb Hiko zum Release des Debütalbums „Holon:Hiberno”, Anfang des Jahres, die recht rare und ungewöhnlich schöne Mixtur welche die Band einspielt. Die Beschreibung sitzt wie Arsch auf Deckel! Auf der Split EP gemeinsam mit CALEYA, bilden die Hannoveraner THE HIRSCH EFFEKT mit der Seite „Perigaeum“ (auf Deutsch "Erdnähe") den Anfang. Geboten werden drei neu interpretierte, in Kammerorchester-Version eingespielte Songs, welche im Original auf „Holon:Hiberno” vorhanden waren. Im genauen handelt es sich um die Fragmente ,Arcanum’ , ,Lentevelt’ und ,Hiberno’. Die Stücke kommen verdammt gefühlvoll und ruhig daher, mal frohlockend, mal depressiv und im Gesamtformat einfach nur überwältigend und wunderschön. Dann lüften CALEYA mit ihrer Seite, „Apogaeum“ (zu Deutsch Erdferne), die Ruhe vor dem Sturm. Und der Hörer erhält mit dem insgesamt 9:20 Minuten andauernden Stück ,Amygdala’ einen Vorgeschmack auf das im Frühjahr 2011 erscheinende Werk „Trümmermensch“. Doch all zu grob kommt die CALEYA Seite auch nicht daher, wurde doch von den Bandmitgliedern Nils Wittrock und Ilja Lappin von THE HIRSCH EFFEKT bei den Aufnahmen Hilfestellung geleistet. Und so bildet auch die Hamburger Seite einen wahren Ohrenschmaus, gefüllt mit harmonisierenden Instrumenten und Klängen. Prädikat des Resultats – äußerst empfehlenswert! Erhältlich ist „Apogaeum / Perigaeum“ physisch übrigens ausschließlich auf Vinyl (begrenzt auf 500 Stück und das erste fünftel im limitierten rot) oder in digitaler Form über die gängigen online Plattformen. Album-VÖ: 26.11.2010