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EKTOMORF – Redemption

cover-ektomorfredemption

(AFM Records / Soulfood)

Musste man in der Vergangenheit den Mannen um Zoltan „Zoli“ Farkas vorwerfen, auf der Stelle zu treten, so sollte nun mit “Redemption” der Befreiungsschlag kommen, um nicht im Nirvana der Einfallslosigkeit zu versinken. Um es gleich vorweg zu nehmen, EKTOMORF erfinden sich selbst nicht neu, aber sie machen ihre Sache geiler als je zuvor.

Ich bin nicht unbedingt ein grosser Fan der Jungs aus Ungarn. Aber alles hängt ja auch ein bisschen von den Personen dahinter ab und als ich auf der letzten Stuck Mojo-Tour Zoli kennen lernte und mich mit ihm eine gute halbe Stunde unterhielt, auch gerade über die Ambitionen der Band, war mir klar, die nächste Rezi gehört mir. Live sind sie mir schließlich auch schon unter gekommen.

Gleich mit dem Opener ‘Last Fight’ wird einem ordentlich am Sack geschraubt. Was für eine fette Produktion, was für ein Mörderbass. Und man kann sich sicher sein,  die Intensität, die auf “Redemption” kredenzt wird, nimmt über den kompletten Verlauf der Scheibe keine Minute ab. Der Verlauf der Songs in seiner Reihenfolge ist wohl durchdacht und zeigt auch die doch wesentlich größer gewordene Abwechslung der Strukturen. Was natürlich auch nicht fehlen darf bei einer EKTOMORF-Scheibe, ist der obligatorische Gastsänger. War es auf der Vorgängerscheibe noch Lord Nelson von Stuck Mojo, der seine Raps zum Besten gab, so ist es nun kein geringerer als Danko Jones, der auf ‘The One’ sein Stelldichein gibt. Und bei dieser Nummer handelt es sich auch um einen der besten Songs auf dem Album. Dass Zoli sogar richtig gut singen kann, beweist er mit der Nummer ‘Stigmatized’, auch wenn man ihm deutlich anhört, nicht den englischen Gefilden zu enstammen. Aber wen juckt das schon. Insgesamt Daumen hoch und sechs Blitze für ein “Redemption”, welches alle EKTOMORF-Jünger und Neulinge frohlocken lässt.

Album-VÖ: 17.12.2010

6 von 6 Punkten
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