(Victory Records) Die sieben New Yorker von DR. ACULA sind herzlichst im Stall von Victory Records aufgenommen worden und wollen mit „Slander“ unter Beweis stellen, dass diese Entscheidung absolut richtig war. Auch vor ihrem Victory-Debüt hat das Septett (so hoch muss man ansonsten eigentlich nicht ansetzen) die geneigte Zuhörerschaft mit ihrem Death-/ GrindCore auf sich aufmerksam gemacht. Mit „Slander“ soll nun der Rest der Welt folgen. Dass es die New Yorker faustdick hinter den Ohren haben, dürfte bereits der Bandname verraten haben, aber auch musikalisch stehen sie dem in Nichts nach. „Exzellenter Partygrind“ heißt es auf dem Infosheet und dieser Aussage kann man beim Hören der Platte nur beipflichten. Slammender GrooveGrind mit heftigen Breakdowns und einer ordentlichen Schippe Mosh-Rhythmiken kommt da durch die Boxen gejagt. Teilweise wird angeführt, dass der Stil eine Mischung aus Hard-, Death- und GrindCore sei. Dominant ist aber eindeutig das GrindCore-Feeling. Dies wird insbesondere durch den Gitarrensound hörbar, der sehr druckvoll, aber nicht überproduziert ist. Äußerst amüsant sind die häufig verwendeten Film-Samples, die einem immer wieder ein leichtes Schmunzeln über das Gesicht huschen lassen. Zudem sind auch die Keys/Prog. markant für den Sound von DR. ACULA, die der ganzen Sache noch eine spacige Note verpassen. „Slander“ ist besonders erfrischend, weil die Jungs sich nicht zu ernst nehmen und Spaß an der Freude haben und das in einem so „harten“ Genre. Das ist genau die richtige Einstellung, um andere zu überzeugen. Davon könnten sich so einige Musikerkollegen mal eine Scheibe abschneiden. Eins ist jedenfalls klar- mit den Jungs würde ich sehr gerne eine Party schmeißen. Album-VÖ: 15.02.2011