(Panic & Action Records) Eher Achterbahn als Kettenkarussel! Brachiale Gitarrenriffs treffen auf wildes Drumgeknüppel und gehen in wüste Moshparts über. Dazu reiht sich ein knallender Bass, sowie solide abgestimmte Raw und Clean-Vocals. Wilkommen in einer weiteren Runde mit ADEPT in deiner Musikschatulle! „Death Dealers“ nennt sich das Ganze diesmal und ist das zweite Langspiel-Fahrticket, was wir mit den fünf Jungs aus Schweden lösen können. Und wie bereits aus der vorangehenden Spritztour bekannt, verläuft die Fahrt alles andere als glatt. Hier und da schleicht sich schon mal der ein oder andere Ruckler ein und es zeigen sich kleine Ecken und Kanten auf, welche für Unstimmigkeiten sorgen. Das Ganze mündet jedoch in einem so geordneten und harmonischen Chaos, dass es einfach auf ganzer Strecke überzeugen muss. Auch der Spannungsbogen bleibt konstant bestehen, da der Wechsel von Wutausbrüchen und Gefühlsduselei sehr ausgewogen einhergeht. Doch das Ganze wurde ja auch in einem nicht ganz talentfreien Studio, sondern im Studio Fredman (welches bereits In Flames oder etwa Bring Me The Horizon unsicher gemacht haben) von Fredrik Nordström und Henrik Udd produziert. Zudem scheint der Labelwechsel zu Panic & Action (Peter Ahlqvist - Burning Heart Records, und Eric Höjdén - Kid Down) der Band auch keinen Nachteil eingebracht zu haben. Der Wechsel von Post-Hardcore und Metal-Akzenten ist stimmig gesetzt und die treibenden Songstrukturen zwingen zur Bewegung. Man sollte von ADEPT in diesem Jahr noch das ein oder andere Mal zu hören bekommen. Spätestens nach Beendigung der Europatour mit A Day To Remember. Die Richtung stimmt! Album-VÖ: 04.03.2011