COLOMBIANA

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(Universum Film)

Wenn „Von den Machern von 96 Hours und Transporter 3“ auf dem Cover steht, dürfte zumindest eins schon mal klar sein. Man kann über den dritten Transporter-Film denken, was man mag, fest steht: Diese beiden Filme stehen für Action, ersterer ist zudem ein kompromissloser Revenge-Actioner, eine Sparte, in die COLOMBIANA auch hineinfällt, wenn man sich den ersten Trailer zu Gemüte geführt hat. Und das hatte ich. Und ich war extrem gitterig auf den Streifen, den Regisseur Olivier Megaton (Transporter 3) und Produzent Luc Besson (Leon – Der Profi) da aus der Taufe gehoben haben. Das Backcover ziert ein Zitat, das besagt: „Zurücklehnen und das Actionspektakel genießen“, aber genau das klappt nicht, da ich beispielsweise meist vorgebeugt saß und mitgefiebert habe. Und das bereits bei der Einstiegssequenz, einer wilden Verfolgungsjagd zu Fuß durch die Favellas von Kolumbien. Diese Jagd von Killern nach einem 9-jährigen Mädchen ist mit das Highlight des Films und erinnert an akrobatische Fassaden-Klettereien.

Aber der Reihe nach. Cataleya (Zoe Saldana) muss als Neunjährige mit ansehen, wie ihre Familie im Auftrag des Mafiabosses Don Luis (Beto Benites) brutal ermordet wird. Cataleya kann fliehen und begibt sich im Auftrag ihres Vaters nach Chicago, zu ihrem Onkel Emilio (Cliff Curtis). Dort lässt sie sich zur Profi-Killerin ausbilden, um Rache zu üben. Als erwachsene Frau begeht sie ihren ersten Mord (natürlich nur für den Zuschauer) spektakulärst in einem gut gesicherten Gefängnis. Damit hat sie das FBI auf ihrer Fährte, was sie aber nicht davon abhalten kann, ihr persönliches Ziel aus den Augen zu verlieren. Aber Don Luis steht mittlerweile unter dem Schutz des CIA, was die Sache nicht einfacher macht. Und durch die Schuld ihres Gelegenheits-Lovers Danny (Michael Vartan aus Alias), dem sie nichts von ihrem richtigen Leben preisgibt, sind ihr die Mafiosi bald auf den zuvor noch gut geschützten Fersen.

Das sollte reichen, um das Interesse an diesem Film zu schüren. Die beiden Männer hinter diesem Film werfen neben 96 Hours, Leon, Codename: Nina, The Mechanic und Co. einiges in den Topf und schaffen es wie schon in 96 Hours, das man als Zuschauer genau das will, was die Protagonisten auch anstreben. Rache! COLOMBIANA hat alles, was einen guten Film ausmacht, von der Story, über die stylishe Ausführung, die gute Kameraarbeit, die zahlreichen Ablebe-Sequenzen (ich sage nur: Haifischbecken) bis hin zur Hauptdarstellerin. Zoe Saldana lebt die Cataleya und ist neben ihrer schauspielerischen Leistung extrem sexy, katzenhaft und verführerisch. COLOMBIANA ist eine One-Girl-Show, Saldana ist das neue Sex-Symbol, soviel kann man dem Internet schon entnehmen. Okay, der Film ist insgesamt natürlich sehr übertrieben, hat auch die ein oder andere Logikschwäche, sogar eine Szene, wo man sich fragt, “was soll das denn jetzt?”, aber verdammt, ich will unterhalten werden und das wurde ich mit diesem Film sehr gut. Auch leise Töne werden in COLOMBIANA angeschlagen, ohne peinlich zu wirken, aber da gehen die Meinungen auch auseinander.

Zoe Saldana ist als Hitgirl erste Sahne und kann neben den bereits erwähnten Männern des Genres super bestehen, ihrer „Kollegin“ aus Codename: Nina sogar doppelt und dreifach das Wasser reichen! COLOMBIANA birgt für einen hochkarätigen Heimkino-Abend und verleitet zum erneuten Ansehen!

Film-VÖ: 27.01.2012

5.5 von 6 Punkten
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Ein Kommentar zu “COLOMBIANA”

  1. [...] Rezi zum Revenge-Actioner COLOMBIANA hatten wir ja bereits hier gepostet, nun können wir Euch eine schicke Verlosung anbieten, für alle, die sich gute Filme [...]

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