(Midsummer/Cargo)
„A dusty blanket covers the floor. Shrouded in boredom, time is dripping slowly.
It´s been to long that I am here. I need to get out and breath in fresh air!”
Drei Jahre nach ihrem letzten Auswurf erweisen uns die grandiosen ASHES OF POMPEII mit “Places” wieder die Ehre. Und sie klingen anders, nicht großartig, nur ein wenig melancholischer und ernster. Erwachsener! Vorbei sind Experimente in elektronischer Richtung. Es herrscht ein düster anmutendes Grundgefüge, welches fest und doch mit ein wenig Spielraum im Post-Hardcore verankert ist.
ASHES OF POMPEII schreiben auf “Places” keine seicht unterhaltenden Texte á la Rosamunde Pilcher nieder, bei welchen man nicht viel nachdenken, oder sich aufregen muss, um dann schlussendlich auch genauso dumm und uninspiriert wie vorher beruhigt einschlafen zu können. ASHES OF POMPEII schreiben vom alltäglichen Leben. Authentisch. Spitzzüngig. Hart!
“As I lift my head everything is wrapped in grey. It´s wrapped in grey like all the days before.
And finally another day is done!”
Jedem Leser sei dieses Album wärmstens Empfohlen.
Jeder Band sei befohlen, sich ein Beispiel an den Jungs zu nehmen und ein neues Album in Ruhe und ohne Druck zu veröffentlichen, bevor irgendwelche halbgare Scheiße auf den medialen Markt gepfeffert wird. Hauptsache, es steht ein großer Name auf dem Cover…
Jedem Label sei wärmstens ans Herz gelegt, sich vor Midsummer Records in Acht zu nehmen und gegebenfalls ein wenig auf die Ursprünge zurückzubesinnen, wo es noch um die Musik und nicht den eigenen Rohgewinn ging.
Und Tim, dir sei nahe gelegt, dein Musiklabel auch um einen “Antipop”-Verlag für Lyrisches zu ergänzen.
Ich kenne da jemanden, der dir nur all zu gerne seine Werke untertan machen würde!
Album-VÖ: 13.04.2012

Abgelegt in
Tags: 
