(Arctic Rodeo Rec. / Cargo) Mit "This Year's Best Disaster" meldet sich der Vierer aus Brooklyn eindrucksvoll zurück. Und wieder kann er mit Bandnamen, wie z.B. Texas Is The Reason, Milhouse oder Thursday um sich schmeißen. Nur, daß sie bei I HATE OUR FREEDOM etwas mehr Energie in die Runde werfen, um sich mal wieder so richtig frei und ausgiebig austoben zu können. Das dann aber wie beim Vorgänger-Album auf deutlich hohem Niveau. Man kann sogar mit Fug und Recht attestieren, dass die Jungs auf "This Year's Best Disaster" in Punkto Songwriting und Sound noch eine Schippe obendrauf gepackt haben. Zehn Songs pure Energie-Schübe mit 90er-Post-HC-Emo-Nostalgie-Faktor, die jedoch zu jeder Sekunde verdammt angenehm frisch und eingängig, aber niemals verstaubt klingen. Einen großen Anteil am Sound hatte mal wieder kein geringer als Kurt Ballou (Converge) hinter den Reglern. Eine perfekte Symbiose aus Sound und Musik. "This Year's Best Disaster" ist noch knackiger und eingängiger als der Vorgänger "Seriously" ausgefallen. Anstatt ihre Zeit mit dem Aufpimpen des optischen Styles zu verschwenden, wird im Hause I HATE OUR FREEDOM der eigene Arsch abgerockt und in den zuhörenden Hintern getreten. Und das mit ordentlich Schmackes und vor allem Qualität satt, Look und Quantität. Arsch und zwei Daumen hoch! Unbedingt anhören: 'You’re Perfect, No Really ', ' 3 AM New York City' und den famosen Song 'Sans Sympathie', den man hier auch schonmal gratis laden kann: Album-VÖ: 23.03.2012