(Arctic Rodeo Rec. / Cargo) Blue Tip, Texas Is The Reason, House&Parish, Vs. Antelope, Jets To Brazil ... alles keine unbekannten Größen von damals und heute. Aber auch der Name RETISONIC ist kein unbekannter. Seit 2002 spielt man zusammen und hat zuvor und nebenbei eben auch in den oben genannten Formationen sein Unwesen im positivsten Sinne getrieben. Hardcore trifft auf Punk mit einem Schuß Emo und New Wave und auch der DC Sound wird auf "Robots Fucking" verarbeitet und zu einem ganz eigenen hervorragenden Mix zusammengebraut. Immer wieder verbinden sich schräge Indie-Sounds mit punktgenauen Emo-Melodiebögen, garagige Momente münden in punkig-rotzigen Hardcore-Tiraden und hier und da auch mal Stakkato-Riffs auf Punkt Zwölf. Sollte man es Indie-Post-Hardcore nennen? Nein, man braucht hier keine Schublade neu zu öffnen. Es ist einfach ein großartiges Album, was Sänger und Gitarrist Jason Farrell, Bassist Jim Kimball und Drummer Joe Gorelick hier unter dem Banner RETISONIC servieren. Das Ganze klingt so dermaßen frisch und authentisch, daß es nicht lange braucht, bis Kopf und Beine mitwippen und einfach nur im Groove mitschwimmen wollen. Abwechslungsreich und trotzdem von Anfang an bis zum zwölften Track unverkennbar eine ganz eigene Mischung was RETISONIC hier mit "Robots Fucking" abliefern. Ob nun alte Schule, DC Schule oder was auch immer, hier wird jeder auf seine Kosten kommen, denn RETISONIC klingen dermaßen frisch und rotzig mitreißend, dass es eine wahre Freude ist, das neue Album zu hören. Album-VÖ: 24.02.2012