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TENACIOUS D – Rize Of The Fenix

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(Sony Music)

Hier sind sie nun ein drittes Mal, die Schauspieler/Entertainer/Rocker von TENACIOUS D, namentlich Jack Black und Kyle Gass. Die beiden Kalifornier haben nun schon beachtliche Erfolge mit ihren beiden Vorgängeralben sowie durch „Kings Of Rock“, dem dazugehörigen Kinofilm gefeiert. Und genau diese Vorgeschichte macht es für mich schwer, ein eindeutiges Ergebnis für das vorliegende „Rize Of The Fenix“ zu formulieren.

Mit ‘Tribute’ wurde auf dem ersten Longplayer eine großartige Hymne geschaffen, welche ich in den darauf folgenden Jahren an vielen Orten noch oft zu hören bekam. „Pick Of Destiny“ punktete durch gute Songs, welche ständig den Aufbau von „Kings Of Rock“ wiedergaben und somit immer eine Verknüpfung zu spaßigen Szenen eines guten Rock-Films vorhanden war. Dies sind Dinge, welche „Rize Of The Fenix“ deutlich fehlen. Das TENACIOUS D–Konzept ist wieder unumstößlich erkennbar: Rockige Riffs, immer im Wechsel zwischen Verzerrung und akustischen Klängen. Jack Blacks Gesang und zwischenzeitliche verbale Interludes bringen erneut die Entertainer-Note, aber irgendwie kommt einem das alles sehr bekannt vor und haut den Hörer nicht mehr vom Hocker.

Dennoch soll es auch hier nicht an Empfehlungen mangeln. Der Opener ‘Rize Of The Fenix’ bildet einen netten, rockigen Aufbau für das Album. Dagegen ist ‘The Ballad Of Hollywood Jack And The Rage Kage’ als gute Akustik-Nummer anzusehen. Persönlicher Höhepunkt bildet ‘Deth Starr’, in dem Jack Black das Tempo mal wieder ein bisschen anziehen kann, was leider viel zu selten auf diesem Album geschieht. Zu guter letzt kann sich jeder, der Anhänger des Jack Black-Wahnsinns ist, noch ‘Senorita’, einer Mariachi-Nummer widmen. Somit habe ich für mich die Erkenntnis, dass es selbst als Black- und TENACIOUS D-Anhänger nicht einfach ist, deren neues Album zu feiern, wenn eine passende Show dazu fehlt. Gut ja, aber exzellent sicher erst wieder, wenn man die Songs auf der Bühne hört…

Album-VÖ: 11.05.2012

3.5 von 6 Punkten
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