(Hopeless Records / Soulfood)
THE USED’s not dead!
Mir scheißegal, ob ihr THE USED schon von Anfang an scheiße fandet und als Emodreck betitelt.
Mir scheißegal, ob ihr THE USED seit “Artwork” verschreit und bereits zu den Akten gelegt habt.
Mir scheißegal, ob ihr THE USED zuletzt als zu soft, weichgespült und cheesy einstuft, oder sie euch zu arg an Bands wie etwa Fall Out Boy erinnen.
Doch eines sollte euch nicht scheißegal sein – THE USED sind zurück…
Eingängiger und besser als jemals zuvor!
“Vulnerable” heißt der neueste und bereits fünfte Ableger der Band aus Orem, Utah.
Und eben so “verletzlich” präsentiert sich Sänger Bert McCracken auch wieder. Er lässt seinen Gefühlen und Emotionen freien Lauf, besingt und beschreit die Schönheit und das Leid, welches uns das Leben zu bieten hat und klingt dabei stellenweise fast ein wenig wie Claudio Sanchez von Coheed And Cambria.
Den Opener bildet das gut nach vorne gehende ‘I Come Alive’, welches sich eher mäßig catchy gibt, was dem Einen mehr gefallen wird als dem Anderen. Im Gesamtbild sind es aber eben solche Stücke auf “Vulnerable” welche herausstechen und für genügend Abwechslung sorgen. Es folgt das schon eingängigere ’This Fire’ welches im Intro mal sowas von an Panic! At The Disco erinnert, das man meinen könnte, dem Track läge ein Gastauftritt von PATD Fronter Brendon Urie zu Grunde. Es schließt sich der Garant-Ohrwurm ‘Hands And Faces’ an, welcher in einem ziemlich elektronisch anmutenden Gewand daherkommt. Es ertönt ‘Put Me Out’, welches sich irgendwo zwischen Old-School-Rock und Nu Metal bewegt.
Dann das wieder sehr catchy-ge ‘Shine’, welches direkt von Ohr ins Bein wandert. Im Anschluss wird das sehr düstere ‘Now That You’re Dead’ eingespielt, welches ordentlich aus den Boxen wummert und es gut knallen lässt. Darauf folgt ein eher Pop-Punk lastiges ‘Give Me Love’ und das im Progressive-Rock verankerte ‘Moving On’ (bei welchem der Coheed And Cambria-Flashback am deutlichsten zu verspüren ist). Es schließt sich der balladeske Track ‘Getting Over You’ an, bevor es mit ‘Kiss It Goodbye’ wieder ordentlich zur Sache geht. Dann folgt mit ‘Hurt No One’ eine seichte Alternative Nummer, bevor “Vulnerable” sich in bester Melancholie, verkörpert durch‘Together Burning Bright’ verabschiedet.
“Vulnerable” ist ein Top Album einer großartigen Band!
Und meine Fresse noch eins, ganz ehrlich, wenn euch Bands wie THE USED zu sehr an “Kuschelrock” oder “High School Musical” erinnern, beziehungsweise nicht “männlich” genug sind, setzt euch mit’m Whisky Soda in die Ecke, spielt Flatscreen-Bukake, und hört Manowar!
Album-VÖ: bereits erschienen

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