(Redfield Records) SCARRED BY BEAUTY kannte ich ehrlich gesagt vor "Cape Zero" überhaupt nicht! Völlig unberechtigt, wenn man bedenkt, das die fünf Jungs aus Kopenhagen / Dänemark schon seit 2006 gibt und schon gut rumgetourt sind mit bekannten Bands wie I Killed The Prom Queen, For The Fallen Dreams oder auch The Black Dahlia Murder! Nach dem komplett selbst finanzierten ersten Album "Sutra" folgt nun mit "Cape Zero" Album Nr. 2 auf Redfield Records. "Cape Zero" beschreibt den absoluten Tiefpunkt und genauso fühlt sich das neue Album auch an: Durch das komplette Album zieht sich ein düsterer Faden mit einer gewissen Schwere, Melancholie und Härte gewürzt! Was bietet uns also die neue Scheibe? Metalcore, der tief im Hardcore verankert ist und vergleichbar ist mit z.B. den letzten Alben von Parkway Drive. Von vorne bis hinten gibt es keinen einzigen wirklich schlechten Song. Alle sind eingängig, haben hier und da Gang-Shouts, Breakdowns, Mosh-Parts und versprühen die dunkle Atmosphäre, halt den "Cape Zero"! Einzig 'Long Way Down' entpuppt sich als Instrumental-Song, der für eine Verschnaufpause zwischendurch sorgt. Einziger Kritikpunkt: Die Abwechslung! Selbst nach mehrmaligen Hören fällt es einem schwer zu sagen, welchen Track man denn nun gerade gehört hat. 'Follow But My Heart' fällt durch das Intro auf, wo hingegen 'Confession' durch die auffallende Länge heraussticht! Alles in allem ist "Cape Zero" aber ein ziemlich geiles und düsteres, in Hardcore getränktes Metalcore-Album, das zum Moshen animiert und sich nicht zu verstecken braucht vor Bands wie den oben schon genannten Parkway Drive. Anspieltipp : 'Un.Safe' Album-VÖ: 06.09.2013 (Photo courtesy of Redfield Records)