(Acuity Music) Heute gibt es mal einen Quickie auf die Ohren. Nicht, dass der Geschwindigkeitsgrad bei den Jungs von THE FOCUS so hoch wäre, vielmehr gibt es die neue Langrille "Deliverance" nur als „Scheibchen“ in Form von 2 Songs spendiert. Das hat aber den einfachen Grund, dass die Mannen aus Alfeld in Niedersachsen mit ihrem ursprünglichen Sänger, der sich in der Vergangenheit etwas hat zu Schulden kommen lassen, getrennt haben und somit das bisher fast komplett erarbeitete Material samt den geschriebenen Lyrics in seinem Besitz befinden und Gitarrist Metz und Co. daher beschlossen haben, jetzt noch geilere Songs zu schreiben und ihn als Einmann-Band mit seinem Zeug ziehen zu lassen. Und da der Mittelteil unserer Rezi etwas spärlicher ausfallen wird als gewohnt, machen wir Teil eins hier etwas ausführlicher. Wie bereits erwähnt, hat der Fünfer den Großteil seines Ursprungs im kleinen Örtchen Alfeld im niedersächsischen Nirgendwo und dort soll jetzt und in Zukunft geile Mukke gemacht werden. THE FOCUS bestehen aus Henning (Voc), Metz (Git), Matze (Git), Karl (Bass) und Hoffi (Dr). Einige der Mitglieder waren bereits in der Vergangenheit mit And Still I Bleed recht erfolgreich und diese Ära soll nun ihren Fortbestand haben. Von ihren Livequalitäten durfte ich mir bereits ein Bild machen. Kommen wir nun zum versprochenen Quickie. Aus der Einigung mit dem Ex-Sangesmann sind ja immerhin noch zwei Songs übrig geblieben. 'In Between And Far Beyond' heisst das erste der beiden Monster und reisst mir gleich die Ringelsöckchen von den Füssen. Viel Druck, Härte, Geschwindigkeit, aber was in diesem Falle noch bestechender ist, ist die hervorragende Gitarrenarbeit. Trotz genannter Attribute verkommt die Nummer aber nicht zu einer reinen Hardcore-Schlacht, sondern hat sich durch seine Melodieführung den Anhang „Post“ redlich verdient und der neue Sänger Henning hat, by the way, auch dickere Eier im Gepäck. Ebenfalls in diese Kerbe schlägt der Hit  'Sanguine', legt aber in Sachen Eingängigkeit noch einen drauf. Gangshouts werden gestreut und Gefangene gleich massakriert. Die ruhigere Passage kurz vor dem Finale leitet den furiosen Schlussakkord ein und trotz der Kürze des Gesamten lässt mich "Deliverance" mit leichter Achselnässe der Erschöpfung zurück. Diese Band versteht etwas von ihrem Handwerk. Das steht mal ganz außer Frage und alle Fans der guten und harten Musik dürfen natürlich gespannt sein, wenn THE FOCUS noch ein paar Nümmerchen mehr rausjagen und uns mit einer kompletten Rille in den Arsch blasen. Und bis es soweit ist, behalte ich meine Blitze für mich. Album-VÖ: 13.09.2013 (Photo byViktor Schanz)