Der Termin war schon lange im Kalender dick eingetragen. FUNERAL FOR A FRIEND spielen endlich mal wieder eine Headlineshow in der Hansestadt. Zu lange mussten Fans und ich darauf warten. Nun also schnell in die Chucks gesprungen und ab nach Hamburg! Nach gefühlten Jahren der Parkplatzsuche kamen wir noch rechtzeitig im Knust an, welches zu dieser Stunde leider noch recht zaghaft gefüllt war. Nach Besichtigung der Merchwände trieb es uns vor die Bühne, denn wie man weiß, ist die Hansestadt pünktlich. Und so starten Punkt 20:00 Uhr die Jungs von POLAR ungeachtet der noch leeren Reihen im Saal ihr Feuerwerk. Mit ihrem energiereichen Modern Hardcore wussten sie sofort die Leute zum Tanzen zu bringen. Ohne viel Gerede wurde ein Song nach dem anderen dem Publikum entgegengeföhnt. Und das antwortete mit Circle Pits, Mosh und Klatschen. Nach gut einer halben Stunde wurde eine ordentlich aufgeheizte Meute zurückgelassen. In der Umbaupause wechselten bereits Tonträger der Band den Besitzer. Die Jungs sollte man im Auge behalten. Als 2. Supportband betraten nun GNARWOLVES mit ihrer Punkmusik die Bühne. Das Knust füllte sich zusehends und die Leute ließen sich gleich von der Stimmung anstecken. Pointing fingers, sing-alongs und tanzende Massen begleiteten das gesamte gut 30-minütige Set der drei sympathischen Jungs aus Brighton. Auch diese Band sollte man nicht aus den Augen verlieren. Nun kommen wir zum Hauptact des Abends. FUNERAL FOR A FRIEND. Nach kurzer Ansage begann das Songfeuerwerk der Waliser. Und was für ein Feuerwerk da abgebrannt wurde. Beginnend mit Songs der bald wieder erscheinenden EP "Between Order and Model" wurde dem Publikum gleich gezeigt, wo es langgeht. Energiereich und schweißtreibend wurde ein Hit nach dem anderen abgefeuert. FUNERAL FOR A FRIEND sah man die Freude an, endlich wieder in Hamburg spielen zu können, da bereits in der Vergangenheit Shows aufgrund von Krankheiten abgesagt werden mussten. Das Publikum sang, tanzte und sprang zu Songs wie z.B. 'Roses For The Dead', 'Red Is The New Black', 'Death Comes To Us All' und 'All The Rage' was das Zeug hielt. 'Escape Artists Never Die' durfte natürlich in der vor alten Hits sprühenden Setlist nicht fehlen. Nach gut 70 Minuten war die Party leider schon vorbei. Eine mehr als gelungene Show, wenn nicht mit eine der besten, die ich von den Jungs gesehen hab. Mehr als zufrieden begaben wir uns auf die Rückfahrt. Wer die Chance hat, die Jungs noch zu sehen, sollte die verdammt noch mal wahrnehmen!! Fazit: Super Package, super Stimmung, super Sound = perfekter Dienstagabend.