(Swell Creek Records/ Soulfood) Heute haben wir Metalcore aus deutschen Landen im Angebot. Die Jungs von MAINTAIN aus dem hohen Norden sind schon einige Jahre unterwegs, so richtig durchgestartet sind sie allerdings nie. Einige Supports von Genregrössen wie As I Lay Dying und Killswitch Engage wurden gemeistert, sowie einige Scheiben unters Volk gebracht. Mit ihrem neuen Output "The Path" soll nun der nächste Schritt in die gesteigerte Aufmerksamkeit erreicht werden. Der erste Track 'New Shore' ist gleich ein echter Nackenknacker. Mit Tempo und Struktur beweisen MAINTAIN zumindest schon einmal technisches Know How. Auch bei 'Braving The Waves' wird der Ersteindruck fortgesetzt und sogar noch einige cleane Parts zu den Growls eingestreut. 'The Farewell' zieht die Temposchraube an und bringt in Sachen Vocals mehr Scream-Parts ins Spiel. Auch die Gitarrenarbeit sei positiv betrachtet, wird in einigen Phasen mehr Melodie zelebriert. Den bisher stärksten Song gibt es mit 'In The Midst Of Doubt' zu hören. Hier sind einige Parallelen zu Killswitch Engage nicht zu leugnen. maintain-path-5046Langsam können MAINTAIN auch. Mit 'Kissing The Flames' brechen sie das Tempo weit herunter, was der Abwechslung sehr gut tut. Eine Ballade ist dieser Track allerdings nicht. Sehr viel Druck und diverse Hooks geben einen guten Härtegrad. 'Thrilled' tobt sich hingegen wieder im Midtempo aus, bietet aber keine größeren oder kleineren Überraschungen. 'Priorities' schlägt in die Kerbe des melodischen Hardcore. Hier spielt die Gitarrenarbeit eine gewichtige Rolle. Wer es böser mag, ist mit 'Deception' gut bedient, denn hier ist Harmonie ein Fremdwort und es wird reichlich Galle gekotzt. Ein sehr atmosphärisches Akustikintro läutet 'Heritage' ein. Danach ist allerdings auch hier Schluß mit lustig. Den Abschluss bilden mit 'Reign Of Malice' und 'The Day' noch mal zwei ordentliche Nummern und somit finden 11 Songs aus deutschen Landen ihr Ende. Das Große und Ganze darf sich sehen lassen und MAINTAIN haben mit "The Path" einen guten Schritt nach vorne gemacht. Einige Songs spielen dabei sicherlich auch in der oberen Hälfte des Genres mit. Album-VÖ: 25.10.2013 (Band-Photo courtesy of Swell Creek Records)