(Viva Hate Records) „Schon wieder ein neues Metalcore Album?!“ werden sich bestimmt manche Augen rollend denken… Doch "Perception" ist nicht irgendein tausend mal gehörtes x-beliebiges Metalcore-Album das die Welt nicht braucht! Hier ist der Anwärter für DAS Album des Jahres!! BREAKDOWN OF SANITY aus Bern (Schweiz) haben einen ziemlich guten Ruf als DIY-Metalcore-Band, die nicht nur auf den letzten zwei Alben zu überzeugen wussten, sondern vor allem auch Live Qualitäten haben. Hier also der Beweis, dass die Schweizer nicht nur gute Schokoladen und Uhren herstellen können. 'Exordium' entpuppt sich als 50 Sekunden langes Intro - nichts aufregendes soweit. Doch mit dem nächsten Track gehts dann richtig los - Breakdown-Gewitter zerbröselt den Hörer auf brutalste Art und Weise um einen dann mit einem melodischen Part regelrecht wegzublasen! Einfach nur GEIL! 'Crumble' zeigt, wie Metalcore Spaß machen kann. Und auch 'Hero' stellt sich als richtiges Brett heraus, das einfach zu gefallen weiß mit seinen Gitarren, den brutalsten Breakdowns gemixt mit geflüsterten Lyrics und am Ende einem sehr harmonischen ruhigeren Teil, der mich teils an Parkway Drive erinnert. Keine Zeit zum Verschnaufen - 'The Writer' schlägt wild um sich und zeigt sich als ein weiterer sehr gelungener Track, der am Anfang sogar ein wenig Grusel-Stimmung verbreitet, sonst aber ähnlich aufgebaut ist, wie z.B. 'Crumble'. Einer meiner totalen Favoriten auf den Album ist 'Blind'. Einer dieser Songs, die man immer und immer wieder abspielen muss, weil sie einfach so geil sind und einem nicht mehr aus den Kopf gehen! Auch mit 'Scissorhands' wird ordentlich auf das Gas-Pedal getreten, diesmal aber mit sehr gelungenen Clean-Vocals, die mit dem Ganzen gut harmonieren und mich kurzzeitig an Marilyn Manson erinnerten und wirklich mal für ein Aha - Effekt sorgten. 'Perception' lässt uns eine Verschnaufpause und ist mit seinen knapp 2 Minuten eine chillige instrumentale Abwechslung. Mit 'The Gift' ist auch einer der längeren Tracks auf dem Album eine wirkliche geile Sache, ohne bei der Länge zu langweilen. 'Deliverance' bietet uns für die Band typisches Geknüppel für die Lauscher und schraubt den Mosh-Faktor ordentlich nach oben!! Wer jetzt noch nicht durchs Zimmer den HC 2 Step tanzt oder wenigstens mosht, der macht irgendwas definitiv falsch! BreakdownOfSanity-2013Die Singleauskopplung 'Chapters' war ja schon vor Release von "Perception" bekannt und war in meinen Augen wirklich eine gute Wahl. Hier wird alles geboten in 5 1/2 Minuten, was BREAKDOWN OF SANITY ausmacht - knüppelharter Metalcore, brutale Stereoanlagen zerschmetternde Breakdowns, Melodien die sich in die Gehörgänge fressen & super fette Solos! Ein wahres Fest für jeden Fan von Extreme Metal! Wer hätte das gedacht? Ein super eingängiger clean gesungener Refrain bei 'Broken Wings' stellt sich als wahrer Ohrwurm heraus, ohne dabei zu poppig zu werden. Auch 'Invisible Scars' & 'Cardiac Silhouette' wissen zu überzeugen, wobei letzteres das längste Stück auf der LP ist und mit einem wirklich sehr entspannten Piano-Part endet und damit das Album abschließt. Mit "Perception" legen BREAKDOWN OF SANITY noch eine Schippe auf "Mirrors" drauf! Aber wo, wenn das letzte Album schon so gut war? Die Antwort ist ziemlich einfach -> Einfach überall!  Es wird sich zeigen, wie die „neuen“ BREAKDOWN OF SANITY bei den treuen Fans ankommt. Eins weiß ich aber auf jeden Fall schon! Das Album muss sich mindestens den Metalcore Thron dieses Jahr teilen mit Bring Me The Horizons "Sempiternal", The Devil Wears Pradas "8:18" und August Burns Reds "Rescue & Restore"! Mehr davon bitte! Anspieltipps: 'Chapters', 'Broken Wings' & 'Blind' Album-VÖ: 18.10.2013 (Photo courtesy of Breakdown Of Sanity / Viva Hate Records)