(Bridge 9 Records) Vorweihnachtszeit, Zeit für Besinnung.....und auch IRON CHIC beginnen ihr neues Album "The Constant One" auf die besinnliche Tour mit dem Intro-Instrumental-Song 'The End' - spricht ja schonmal für eine gesunde Portion Humor. Endlich hat es die Band geschafft, auf einem größeren Label unterzukommen (nämlich Bridge 9 Records), so dass der weltweite Vertrieb gesichert ist und alle interessierten PunkRocker in den Genuss eines der meisterwarteten Releases des Genres kommen können. Der erste "richtige" Song namens 'Bogus Journey' beginnt mit einem zu Herzen gehenden Riff und läutet mit seinem melodischem Aufbau und der angenehm unkratzigen Stimme des Sängers Lub (lt.Booklet) einen feinen Mid-Tempo-Knaller par excellence ein. Auch '(Castle) Numbskull' startet verhalten und zurückhaltend, um dann ab der Mitte des Liedes die volle Wucht des Spannungsaufbaus geradezu explodieren zu lassen. Weiter geht's mit 'Wolf Dix Rd.', welches ebenfalls hymnenhaft daherkommt, mit teilweise Doppelgesang punkten kann und bei jeder vernünftigen Tanzveranstaltung den Dancefloor fluten sollte. 'Prototypes' hat eine furiosen Einstieg, schön im schnelleren Drehzahlbereich angesiedelt, zaubert ein kurzes Rückkopplungs-Intermezzo mittenrein und endet abrupt, aber perfekt! Das Intro zum schon im Vorfeld veröffentlichten 'Spooky Action At A Distance' hinterlässt erstmal verstörte Gesichtsausdrücke, da elektronisch angehaucht.....aber im folgenden haben IRON CHIC einen schon wieder fest umklammert/umarmt mit ihrem unwiderstehlichen Charme und ihrem nicht zu leugnenden Können, Melodien und Euphorie zu einem wahren Feuerwerk an guter Laune und PunkRock-Hits zusammenzuzimmern. ironchic-2013Denn auch die restlichen Songs des Album strotzen nur so vor Hittauglichkeit in Verbindung mit der nötigen Street-Credibility. Mit dem Rausschmeisser 'What Ever Happened To The Man Of Tomorrow' beenden IRON CHIC die Lehrstunde "so wirds gemacht und nicht anders" und zeigen nach ihrem letzten Hitalbum "Not Like This" das eine Steigerung jederzeit möglich ist, wobei man nicht mal erahnen kann, was jetzt noch kommen soll. Wer immer auf RVIVR, Lattermann stand, aber auch Hot Water Music oder Red City Radio mehr als nur mag, dem sei dieses feine Stück Musik an's Herz gelegt. Album-VÖ: 08.11.2013 (Photo courtesy of Bridge 9)