(Arctic Rodeo / Cargo) Bereits seit Ende April erhältlich ist das zweite Solo-Scheibchen von Chamberlain-Frontmann ADAM RUBENSTEIN. Trotzdem ist sein Silberling "Excavator" gerade jetzt wieder aktuell, denn eigentlich ist er ständig unterwegs – und im November auch hierzulande. Ob im Vorprogramm von Bands oder Solo in mittleren bis kleinen Clubs oder sogar zu Haus in privaten Wohnzimmern. Sein teils leicht country-esque, teils pop-affin und Americana angehauchter Indie-Folk-Rock paßt und funktioniert überall, was nicht zuletzt an seiner einzigartigen Stimme liegt. Und genau diese markant-signifikante Stimme ist sein Markenzeichen und hebt seine Songs aus der Masse hervor. Aber auch die etwas rockigeren Stücke der Scheibe machen "Excavator" zu einer gelungenen und sympathischen aber auch immer wieder überraschenden Mischung. Nachzuhören auf den zehn Tracks seines Zweitwerks "Excavator", auf dem er seine Songs allerdings nicht nur mit Gitarre, Ukulele oder auch Mandoline präsentiert, sondern auch prominente Unterstützung alter Bekannter von Bands, wie z.B. Chamberlain, My Morning Jacket, Fiction Plane oder Angus & Julia Stone bekommt, unterstreichen die abwechslungsreiche Stimmung. Wer Pete Yorn oder M. Ward mag oder Chamberlain noch kennt (die sich ja auch gerade reformiert haben und mit The Gaslight Anthem unterwegs waren) sollte hier unbedingt zugreifen, aber auch sonst auf jeden Fall mal reinhören. Live sollte man sich den Jungen nicht entgehen lassen, wenn auch hier die prominenten Gäste nicht mit auf der Bühne stehen werden … Anspieltipps: 'Helpless', 'Caverns', 'Sunday Season' Album-VÖ: 26.04.2013