(Basick Records) Drei Jungs aus Chicago (Illinois) fanden sich vor einigen Jahren zusammen, um gemeinsam ihre Vision von progressiver Rock- und Metal-Musik umzusetzen. Es entstand recht schnell die Formation ALAYA, und ein Demo wurde produziert, das einigen Labels gut gefiel und so wurde das Trio im Dezember 2012 von Basick Records vom Fleck weg gesignt. Gitarrist und Sänger Evan Graham Dunn, Drummer David Jacob Robison und Basser Michael Brandt Rinkenberger konnten ihr Glück damals kaum fassen und der Hörer kann es nun kaum glauben, was für ein Feuerwerk modernen, progressiven Metals auf dem Debüt "Thrones" abgefackelt wird. Alle drei Musiker sind hörbar Könner ihres Fachs, die immer wieder offensichtliche Showeinlagen ihres Know Hows in die Arrangements einfließen lassen. Die Kompositionen leben aber in erster Linie von ihrer Nachvollziehbarkeit und dem ungemein packenden musikalischen Verständnis, das zusammen mit den technischen Fähigkeiten stets in ergreifende Melodien kanalisiert wird, die von großartigen Refrains gekrönt werden. "Thrones" ist daher ein mehr als passender Albumtitel. Die Platte ist allerdings auch nicht über Nacht entstanden und so komponierten die drei zwei Jahre lang, nahmen Demos auf, verwarfen Ideen, bis sich die dreizehn vorliegenden Stücke herauskristallisierten. Das Ergebnis sind 13 “Killer and no Filler”. Da die Jungs keine Kompromisse eingehen mussten, ist ihr Sound trotz vieler Verweise doch einzigartig. Sie sind wilder als die meisten anderen Prog-Bands, stilistisch irgendwo zwischen Metal und Rock, episch, aber erdig authentisch. Die Stücke wirken organisch und der Klang der Produktion ist warm. Die Verbindung aus Melodie und Komplexität hat etwas meditatives und gleichzeitig mitreißendes. Hier werden mehrere Empfindungsebenen angesprochen. Die Fusion verschiedener Spielarten zu etwas Transzendenten hat etwas Erhabenes und in diesem Fall Ehrliches zugleich. Hier wird keinem Trend hinterher gehechelt und auf Teufel komm raus Djent zelebriert, wenn auch hier und da ein so geartetes Riff eingestreut wird. Preview DocumentDer Gesang von Shouter Evan ist schön rau und gleichzeitig melodisch. Er macht die Stücke mit seinem einprägsamen Organ so eingängig, ohne kommerziell zu wirken. Hervorheben möchte ich das dreigeteilte Stück 'Haunted', das alle Trademarks der Band vereint und einen wahren Opus darstellt. Als Anspieltipp kann jede Nummer dienen aber der Titelsong ist einer der Song, der sich schon beim ersten Mal im Gedächtnis festfrisst! Der Rest braucht einige Durchläufe, doch das sind die Scheiben für die Ewigkeit, die man sich erst erschließen muss und die einen nie mehr loslassen! In diesem Sinne: Lasst Euch packen! Album-VÖ: 17.03.2014 (Photo courtesy of Basick Records)