(Svart Records) Vom Umfang des Reviews auf die Güte des Albums zu schließen, ist eine trügerische Angelegenheit. Nur mal so am Rande. MESSENGER sind ein noch relativ junges Projekt. Erst im Frühjahr 2012 gegründet, legt das Duo bestehend aus Khaled Lowe und Barnaby Maddick nun mit "Illusory Blues" sein Debüt vor. Und das gleich auf Svart. Nicht schlecht. Beim dem schmucken Coverartwork kam mir gleich Psychedelic-Sound à la  Saint James Society in den Sinn. Tatsächlich sind aber Purson, bei denen Herr Maddick auch unterwegs ist, oder auch MESSENGERs Labelmates von Hexvessel bessere Vergleiche. Die Basis für den Sound der Band ist Folk. Aufwändig arrangiert, sehr atmosphärisch, mit einem Hang zum Progrock. Also mal wieder Musik für Kopfhörer und Sessel. So. Und was war das nun mit dem Review-Umfang? Nun, es fällt mir immens schwer, viel zu der Musik von MESSENGER zu schreiben. Aber nicht, weil sie mir nicht zusagt. Ganz im Gegenteil. "Illusory Blues" ist ein großartiges Album voll einzigartiger Musik. So viele Details. So viel zu entdecken. Mir fehlen allerdings die Worte, diese Musik adäquat zu beschreiben. Da hilft nur eins: selber anhören. Fans von Hexvessel und Ulver oder generell Psychedelic- oder Progrock sollten hier ganz, ganz dringend mal reinhören. Bleibt festzustellen, dass Svart wieder mal Lieferant für hochwertige und ungewöhnliche musikalische Kost weit abseits des Mainstream ist. Album-VÖ: 28.03.2014