(Hells Headbangers) Sogenannte Kultbands gibt es ja wie Sand am Meer. Diesen Status verdienen tun allerdings nur die wenigsten. Bei MIDNIGHT gibt es da nix zu diskutieren. Bereits seit 2003 beackern die Kapuzenknechte den Underground, 2011 erschien nach zahllosen EPs endlich das erste Album "Satanic Royalty" und schlug ein wie eine Bombe. Mit "No Mercy For Mayhem" schleicht sich nun Album Nummer zwei aus dem Pornokino. Wie gehabt gibt es eine absolut mitreissende Mischung aus Rock’n’Roll à la Motörhead, dem DeathPunk von Turbonegro und der Düsternis von Danzig. Scheinbar spielend schüttelt die Band sleazy Hardrockhymnen wie den grandiosen Titelsong, 'The Final Rape Of Night', 'Prowling Leather' oder mein persönliches Highlight 'Woman Of Flame' aus dem Ärmel und Athenar bellt die Vocals herrlich barsch ins Mikro. "No Mercy For Mayhem" ist absolut passend roh und schmuddelig produziert, knallt allerdings trotzdem ordentlich rein und hat mächtig Punch. Wem die derzeitige Retro-Rock-Welle zu brav ist, man aber trotzdem auf perfekt gespielten, schmierigen Rock nicht verzichten will, ist man bei MIDNIGHT bestens aufgehoben. Starkes Teil! Album-VÖ: 19.08.2014 (Photo courtesy of Hells Headbangers)