(Relapse Records) Wie gut ist denn bitte der Name? Dazu noch das geil trashige Coverartwork. 80ies-Spirit galore, kann ich nichts schlechtes dran finden. Wer übrigens beim Anblick der Platte an Bands wie D.R.I. denken muss, liegt goldrichtig. Schreihals Tony Foresta (Municipal Waste) macht gemeinsame Sache mit Phil Hall (auch Municipal Waste und Cannabis Corpse) und Ryan Parrish (Darkest Hour) und gemeinsam frönen sie dem guten alten Crossover-Thrash. Also Gaspedal immer bis zum Bodenblech, MOSH!!! Und immer voll auf die Zwölf. Die 24 Songs werden in Rekordzeit runtergebrettert, macht aber auch nix. Lieber kurz aber intensiv, als ein vor sich hin plätscherndes Doppelalbum. Die Lyrics sind entweder pure Gewaltausbrüche oder politisch angepisst. Zynische Brecher wie 'Glocking Out' erinnern mich sogar an die Powerviolence-Schwarzseher von No Comment. Soweit so gut: hochintensiver Sound, knackige Spielzeit, gute Lyrics. Doch leider gibt es ein ziemlich gewaltiges Haar in der Suppe und dies sind die leider doch sehr eintönigen Vocals. Tony Foresta keift alles in Grund und Boden, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Aber spätestens nach 5-6 Songs wünschte ich mir doch einen etwas variableren Einsatz der Stimme. 140904-ironreaganIRON REAGAN sehen sich trotz des Status ihrer "anderen" Bands nicht als Supergroup, sondern als ganz normale Band. Das ist natürlich sehr sympathisch und lässt auf ein weiteres Album hoffen. Mit etwas variableren Vocals geht’s steil Richtung Höchstnote. So leider nur 4,5/6. Album-VÖ: 12.09.2014 (Bandphoto by Steve Krandall)