(Atlantic/Swan Song/Warner Music) LED-Zeppelin-LogoIm Sommer hattet ihr ja bereits das Vergnügen, meine Reviews zu den ersten drei Veröffentlichungen der remasterten Deluxe Editionen von Herrn Page zu lesen. Da das Prinzip das Gleiche ist und nun lediglich die nächsten beiden Veröffentlichungen in meinem Briefkasten waren, erlaube ich mir, das Konzept und die Qualität des Gesamtprodukts nicht noch einmal zu erklären und fasse mich dementsprechend kurz. Beide Alben werden wieder von einer Companion-Disc begleitet. Dieses Mal finde ich allerdings weniger überraschende Inhalte. Wo bei der ersten "Led Zeppelin" noch ein kompletter Live-Gig ("Live At The Olympia") wirklich was ganz besonderes anbot, findet man auf der "Led Zeppelin IV" und "Houses Of The Holy" leider 'nur' alternative Mixes der normalen Albumtracks. Damit will ich das keinesfalls schlecht reden. Die Erwartungshaltung war eben schon extrem hoch. Die beiden remasterten Alben bleiben sich treu. Man hört keine erschreckenden Veränderungen. Led-Zeppelin-Bob-Gruen-Atlantic-Records Insgesamt klingen sie einfach klarer und etwas akzentuierter, keinesfalls aber durchproduziert. Nach wie vor hört man auch mal die Sticks Bonhams aufeinander schlagen oder die Finger über die Saiten rutschen. Das Gefühl von echter Musik bleibt. Das halte ich bei LED ZEPPELIN eben für elementar wichtig. "Led Zeppelin IV" Gibt es jemanden, der das Album nicht kennt? 'Stairway To Heaven' ist vermutlicher bekannter als 'Last Christmas' – das hoffe ich zumindest. Und mit einer Bilanz von 23-fach Platin kann ich mir eigentlich nichts anderes vorstellen. Die Companion umfasst alternative Mischungen, die (bequemer kann es kaum sein) zum Großteil schon in der Titelbezeichnung genannt werden. So ist der Mandolinen-Gitarren-Mix von 'The Battle Of Evermore' erwähnenswert und tatsächlich unterscheidet sich auch 'Stairway To Heaven' deutlich vom Album-Track. Insgesamt weicher und akzentuierter. Auch wenn hier keine völlig unbekannten Tracks auftauchen, sorgen die Companion-Tracks für geübte Ohren von LED ZEPPELIN-Fans für eine interessante Abwechslung und lassen Neues entdecken.   LZ-IV-PS-300dpi-RGB-Cover-hiResTRACKLIST: "Led Zeppelin IV" 01. Black Dog 02. Rock And Roll 03. The Battle of Evermore 04. Stairway To Heaven 05. Misty Mountain Hop 06. Four Sticks 07. Going To California 08. When The Levee Breaks TRACKLIST "Companion Audio Disc" 01. Black Dog – Basic Track With Guitar Overdubs 02. Rock And Roll – Alternate Mix 03. The Battle Of Evermore – Mandolin/Guitar Mix From Headley Grange 04. Stairway To Heaven – Sunset Sound Mix 05. Misty Mountain Hop – Alternate Mix 06. Four Sticks – Alternate Mix 07. Going To California – Mandolin/Guitar Mix 08. When The Levee Breaks – Alternate UK Mix   "Houses Of The Holy" Einer meiner Alltime-Favorites ist immernoch 'D’yer M’ker'. Einfach weil man damit nicht rechnet und er so wundervoll groovt. Die remasterte Version macht vor allem mir als Drumsel wieder Spaß. Nichts, was man nicht hört und das ist oh – oh – oh – toll – toll – toll! Leider gibt es von dem Track kein entsprechendes Pendant auf der Companion. Die Companion enthält dafür eine Version von 'The Rain Song' ohne Piano. Jetzt oute ich mich vielleicht als der Musikidiot schlechthin… aber ich meine da immer noch ein Piano zu hören. Ich liebe den Song – keine Frage. Aber – nunja. Vielleicht sind das wieder nur die Stimmen in meinem Kopf. Oder es ist ein Piano weniger und vorher waren es zwei 😉 Klärt mich gerne auf! 'Over The Hills And Far Away' kommt dafür wirklich ohne Gesang aus und erscheint auf der Companion als Instrumentaltrack. LZHOTH-PS-300dpi-RGB-1LPTRACKLIST: "Houses of the Holy" 01. The Song Remains The Same 02. The Rain Song 03. Over The Hills And Far Away 04. The Crunge 05. Dancing Days 06. D’yer Mak’er 07. No Quarter 08. The Ocean TRACKLIST: "Companion Audio Disc" 01. The Song Remains The Same – Guitar Overdub Reference Mix 02. The Rain Song – Mix Minus Piano 03. Over The Hills And Far Away – Guitar Mix Backing Track 04. The Crunge – Rough Mix - Keys Up 05. Dancing Days – Rough Mix With Vocal 06. No Quarter – Rough Mix With JPJ Keyboard Overdubs - No Vocal 07. The Ocean – Working Mix Alben-VÖ: 24.10.2014 (All Cover: courtesy of Atlantic Records, Bandphoto by Bob Gruen)