(Rude Records/ Soulfood) Die Mischung macht's! MAN OVERBOARD haben sich eine Nische erarbeitet, die die Klientel zwischen poppig-schmissigem PunkRock und leicht melancholischem Emo bedient. Und dieser Art der Musik gegenüber bin ich tatsächlich sehr positiv zugetan. Der neueste Output hört auf den Namen "Passing Ends", beinhaltet 5 Songs und ist eher dem Herbst, als dem Hochsommer zugeneigt. Außer dem nach vorne gehenden Titeltrack geht es nämlich ziemlich ruhig und nachdenklich zu, weswegen diese EP nur Leuten an Herz gelegt sein mag, die ihre Sammlung komplettieren wollen oder musikalische Untermalung bei Zweisamkeit mit dem/der Liebsten benötigen. Die leicht cheesige Singstimme von Zac Eisenstein trägt ebenfalls dazu bei, dass diese Veröffentlichung (zumindest bei mir) wahrscheinlich seltener im Player rotiert, als ähnlich gelagerte Bands wie The Wonder Years oder Handguns. Nicht schlecht das Ganze, aber auch nicht so gut, dass man sein sauer verdientes (Taschen-)Geld herausrücken muss. Da die Band bewiesen hat, das die auch anders kann und dieses Machwerk ein Hauch von Überflüssigkeit umweht, würde ich zu nett gemeinten 2,5 Blitzen tendieren. Album-VÖ: 28.10.2014