(Relapse Records) 2013 konnten LORD DYING mit ihrem Debütalbum "Summon The Faithless" gut abräumen. Unverständlicherweise, wie ich finde. Denn die angepeilte Mischung aus High On Fire, Mastodon und Crowbar kam leider extrem mittelmäßig und uninspiriert rüber. Heaviness, Riffs, hymnische Songs … nichts davon ist mir im Gedächtnis geblieben. Immerhin fleißig sind die Jungs. Kaum ein Jahr nach der Veröffentlichung des Debüts fiel das Oregon-Quartett (ja, ich weiß, auf dem Foto sind's nur drei) erneut im Studio ein und quälte sich das nun vorliegende "Poisoned Altars" raus. Leider mit einem ähnlichem Ergebnis wie beim Debüt: die Musik ist gut gespielt und gut produziert. Technisch alles einwandfrei. Aber die Songs rauschen einfach an mir vorbei. Die unsagbar schweren Grooves von Crowbar? Das epische Element von High On Fire? Die Komplexität von Mastodon? Dreimal Fehlanzeige. Immerhin, Shouter Erik Olson klingt wie eine Mischung aus Kirk Windstein und Matt Pike. Das rettet "Poisoned Altars" aber auch nicht mehr. LordDying-150114Vermutlich werden LORD DYING wie bereits mit "Summon The Faithless" erneut ordentlich Lorbeeren einstreichen. Für mich ist "Poisoned Altars" allerdings viel zu beliebig und maximal drei Punkte wert. Album-VÖ: 23.01.2015 (Photo: Danger Ehren Photography)