(Roadrunner/Warner)

Nach dem Wechsel von Fearless Records zu Roadrunner Records, Anfang 2016, machten sich MOTIONLESS IN WHITE mit Produzent Drew Fulk (Emmure, Crown The Empire) auf in ein Studio in Los Angeles, um die Arbeiten zum Folgewerk, des 2014 veröffentlichten Mega Erfolges "Reincarnate" - welches sich 4 Wochen lang auf Platz 9 der US Billboard 200 hielt, zu beginnen.

Wer die Truppe aus Scranton, Pennsylvania kennt, weiß, dass sie gern die verschiedensten Musikstile der härteren Gangart miteinaner vermengen und so durchaus das Potential besitzen, auf einem jeden Song eines Albums anders zu klingen. Daran ändern MOTIONLESS IN WHITE auch auf Album Nummer vier wenig und so ist "Graveyard Shift" wieder ein sehr vielseitiges Album geworden.

So erinnert der Opener 'Rats' an Marilyn Manson, das folgende 'Queen For Queen' an Breaking Benjamin'Necessary Evil', welches von Jonathan Davis gefeatured wird, natürlich an Korn'Soft' erinnert an Slipknot'Not My Type / Dead As Fuck 2' an deren einstige Lieblings-Band Mindless Self Indulgence und die Vorab-Single '570' klingt stark nach den alten Atreyu. Weiterhin lassen sich mitunter Anleihen zu Bands wie Wednesday 13MurderdollsStill Remains und Papa Roach erkennen.

Motionless In White by Jonathan Weiner

Dennoch ist der Stimme von Frontmann Chris „Motionless“ Cerulli diesmal mehr Platz zur Individuellen Entfaltung und Bildung eines Alleinstellungsmerkmals eingeräumt worden, als noch auf den Vorgängern.

Für alle Fans von Metalcore und Nu Metal mit Industrial-Anleihen!

Album-VÖ: 05.05.2017