SINGLE MOTHERS haben in den letzten fünf Jahren kontinuierlich bewiesen, dass sie eine erbarmungslose und grandiose Liveband sind. Doch jetzt ist es endlich wieder Zeit für ein neues Studioalbum. "Our Pleasure" heißt das neue Album, das am 16. Juni 2017 auf Big Scary Monsters in Europa und Dine Alone Records in Nordamerika erscheint. Im vergangenen Monat präsentierten SINGLE MOTHERS mit dem Opener 'Undercover' bereits den ersten Song aus ihrem zweiten Album, der bei Noisey US Premiere feierte und dort von einem ausführlichen Interview begleitet wurde.

Heute veröffentlichen die kanadischen Noise-Rocker mit 'Long Distance' einen nachdenklicheren, dafür aber noch feindseligeren Track, der Sänger Drew Thomson zurück in die Zeit führt, in der er abends nur in Bars abhing um neue Kontakte zu knüpfen, während er gleichzeitig den Boden unter den Füßen verlor. "Wir alle wissen was wir wollen bis wir es bekommen. Das Gras ist nur so lange grün, bis der Hund auf beide Wiesen scheißt" So ungefähr klingt die neue Single 'Long Distance', die ihr ab sofort hier streamen könnt:

Nach gut einem Jahr, in dem Frontmann Drew Thomson grübelnd durch Ontario umherirrte, versuchte er schließlich seinen Platz im „echten Leben" zu finden und rackerte sich täglich mit normalen und teils recht seltsamen Jobs ab. Doch letztendlich stärkten genau diese Erfahrungen nur sein produktives und angebornes Bedürfnis, etwas zu erschaffen und befand sich in null Komma nichts wieder im Studio. SINGLE MOTHERS haben sich für Jukasa entschieden, das im Indianerreservat Ohsweken liegt, gut eine halbe Stunde außerhalb von Hamilton, ON, wo Thomson die letzten zwei Jahre lebte. Sie hatten zu diesem Zeitpunkt nicht mal genügend Songs noch ausreichend Bandmitglieder, doch genau dieses Chaos ist bereits ein altbekannter und eigentlich auch immer willkommener Freund der Band - denn jede SINGLE MOTHERS-Veröffentlichung hatte bisher ein anderes Lineup. „Ich sehe Single Mothers mittlerweile als eine Art Fahrzeug, in dem ich gerne fahre oder ein Apartment, in dem mich verschiedene Freunde besuchen kommen und immer Kleinigkeiten für mich da lassen," erklärt Thomson. „Ein paar Bier, ein Shirt oder ein Poster an der Wand. Und all diese Dinge machen aus dem Apartment ein zu Hause oder eine Müllhalde. Es liegt an uns das zu entscheiden."