Kurz nach ihrer ausverkaufte Nordamerika-Releasetour und fünf ausverkauften Shows in ihrer Heimatstadt Toronto, kam das kanadische Indie-Rock-Trio Born Ruffians auf große Europatour und spielte einige Shows auch in Deutschland. Nun veröffentlicht die Band ein neues Video zur aktuellen Single "Fade To Black" aus ihrem neuen Album "Uncle, Duke & The Chief", das am 16.02. auf Paper Bag Records in Deutschland erschien. Das neue Video könnt ihr euch hier anschauen:

Das Video zu "Fade To Black" beginnt als leichtherziges Tourtagebuch, entwickelt sich jedoch schnell zur modernen Medienkonsum-Kritik. Gefilmt wurde das Video von Roger Galvez auf einem MiniDV Camcorder und zeigt das Tourleben der Born Ruffians. Es ist eine Montage aus offenherzigen Momenten, Konzertmitschnitten und der täglichen Tour-Routine, die uns durch den ersten Akt des Videos führen. Im zweiten Akt passieren dann jedoch plötzlich seltsame Dinge: Blut, Spucke, seelenlose Knopfaugen. Am Ende des Videos sind wir in die totale Finsternis eingetaucht. Die Band spielt vor Fans, die mit dem Rücken zur Bühne stehen und Sänger Luke Lalonde hat komplett schwarze Augen. Dunkler Schlamm und schwarze Bildschirm übernehmen das Geschehen und das Video endet.

Born Ruffians haben im Rahmen ihrer Album-Promo drei großartige Video Singles "Miss You", "Forget Me" und "Love Too Soon" veröffentlicht. Sie gehören zu einer Video-Serie, bei der Leah Fay Goldstein und Peter Dreimanis von July Talk Regie führten, und in der Born Ruffians-Frontmann Luke Lalonde - der kürzlich sein Filmdebüt im Indie-Film "Sundowners" an der Seite von Tim Heidecker feierte - die Hauptrolle spielt. Die komplette Trilogie könnt ihr euch hier anschauen:

Auf ihrem neuen Album "Uncle, Duke & The Chief" zeigen sich Born Ruffians von ihrer aufsässigen und dreisten Art und umarmen und atmen dabei voll und ganz die Ästhetik des old-school Rock'n'Rolls. An Stelle sich mit digitalen Nachbearbeitungs-Tricks rumzuschlagen, laden dich Born Ruffians dazu in den natürlichen Hall von Handschlägen, Tamburingerassel und lärmende Drum-Beats einzutauchen, die von der Decke des Studios zurückschallen. Es geht hier nur darum was sich gut anfühlt, nicht was hip und angesagt klingt:

BORN RUFFIANS – Unkle, Duke & The Chief