Vor 25 Jahren erschien Seligs selbstbetiteltes Debüt-Album, welches die deutsche Musikszene bis heute prägt. „Sie hat geschrien", die erste Single aus dem Album, war einer der ersten Songs des damals gegründeten TV Senders VIVA. Die Band spielte hunderte Shows und Festivals und ist bis heute aktiv. Inzwischen ist das Album sogar mit einer Gold-Auszeichnung geehrt worden.
Jetzt interpretieren befreundete Künstler der Band Songs dieses Albums neu und in ihrem eigenen Stil. Den Anfang machen Madsen mit ihrer Version von „Wenn ich wollte". Der Song erschien am 06.12. Das Album „Selig macht Selig" erscheint im Frühjahr 2020 bei ferryhouse productions.

Selig zur Version von Madsen:
Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich das erste Mal das Video von „Die Perfektion" 2005 gesehen habe. Was für eine Energie im Gesang, was für ein guter Text, was für eine tolle Band –dachte ich. Sowas gab es ja damals so wenig. Als wir dann auf einigen Festivals wie z.B. Rock am Ring zusammen gespielt haben, war es auch live der Hammer und immer sehr nett. Wir sind Fans! Auch von der „Wenn ich wollte" Version. Welch Ehre! Habt Dank, Jungs.

Madsen zum Song:
1994 fanden wir deutschsprachige Musik ziemlich uncool – abgesehen von deutschen Punkbands. Dann kam Selig. Die sahen aus wie Hippies und haben Grunge, Blues und Rock so seltsam zusammengemischt, dass wir gar nicht weghören konnten. Der Mut, sich keinem Genre unterzuordnen und der Freigeist, der in den Texten und der Musik von Selig mitschwingt – das imponiert uns noch heute. Sicherlich hat die Band den Weg für deutschsprachige Rockbands wie uns frei gemacht und dafür sind wir ihnen sehr dankbar. Als sie uns fragten, ob wir ein Lied von ihnen covern wollen, mussten wir nicht lange überlegen.
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Selig macht Selig Tour (inkl. verschiedener Gäste)
16.03.2020 München – Technikum
17.03.2020 Nürnberg – Hirsch
18.03.2020 Karlsruhe – Tollhaus
20.03.2020 Osnabrück – Rosenhof
21.03.2020 Bremen – Modernes
23.03.2020 Hannover – Musikzentrum
24.03.2020 Essen – Zeche Carl
25.03.2020 Rostock – Mau
27.03.2020 Berlin – Astra
28.03.2020 Hamburg – Markthalle